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Numb3rs: Jäger (Fanfiction)

JÄGER

Serie:
Acht Arten, auf die Ian und Charlie ein Paar wurden … und eine, auf die sie es nicht wurden 2/9 (Masterliste)
Worte: 1.851
Inhalt: Einen Moment lang glaubte Charlie, etwas in Ians Lächeln zu sehen, das Jagdinstinkt ähnelte ...
Charaktere: Charlie Eppes, Ian Edgerton, Don Eppes
Pairing: Charlie/Ian Edgerton
Rating: NC-17
Setting: während Giftig
Warnungen: Ah … Sex
Anmerkungen: Geschrieben für die sniper_voodoo Rewatch-Challenge Juni – Giftig. Ich habe übrigens nachgezählt und bemerkt, dass ich eine Ian-Episode zu wenig in meinem Titel berücksichtigt habe. Mea culpa – jetzt sind es sieben Arten, auf die sie ein Paar wurden.
Feedback: Brauche ich wie Luft zum Atmen.
Disclaimer: Diese Fanfiction wurde nicht zu kommerziellen Zwecken verfasst. Die Serie Numb3rs und die in ihr vorkommenden Personen gehören den verantwortlichen Produzenten und Autoren. Jegliche Ähnlichkeiten zu lebenden oder toten Personen sind rein zufällig und nicht beabsichtigt.

Acht Arten, auf die Charlie und Ian ein Paar wurden und eine, auf die es nicht wurden Masterlist
Komplette Fanfiction Masterlist


***
***


Lange nachdem Don und Ian sich in ihre Motelzimmer zurückgezogen hatten, saß Charlie noch immer über der Karte von Sibley und kontrollierte seine Berechnungen. Er wusste, es war obsessiv, aber er wollte auf keinen Fall etwas übersehen und Don oder irgendjemand anderen in Gefahr bringen. Er rieb sich müde die Augen, beschloss ins Bett zu gehen und rollte die Karte zusammen, ehe er alle Papiere einsammelte, die mit dem Fall zusammenhingen.

Draußen war es kalt und fast dunkel. Nur der Mond und ein paar Straßenlaternen sowie Lichter aus den Fenstern der belegten Motelzimmer erhellten den Parkplatz.

Charlie steuerte auf seinen und Dons Raum zu, entschlossen, ein paar Stunden zu schlafen und sich erneut vor das Problem zu setzen, bevor sie morgen frühstückten. Er blieb stehen, als er Ian an seinem Auto stehen und eine Tasche aus dem Kofferraum holen sah.

“Professor“, sagte der Scharfschütze, ohne ihn anzublicken und Charlie fragte sich erneut, ob der Agent immer so aufmerksam war oder ob er auch mal entspannte.

“Agent Edgerton“, antwortete er. Er war sich nicht sicher, ob Ian erwartete, dass sie jetzt Small Talk machten oder ob er einfach an ihm vorbei in sein Zimmer gehen sollte. Ihre Beziehung war rein professionell, wenn sie einander nach dem letzten Fall auch nicht mehr so misstrauisch gegenüber standen. Ian hatte akzeptiert, dass Charlie mit seinen Zahlen in etwa dasselbe machen konnte wie er mit seinem Instinkt. Und Charlie hatte akzeptiert, dass Ians Erfahrungen ihn bei seiner Arbeit unterstützen konnten. Er hatte sich sogar gefreut, den Agent wieder zu sehen.

Ian schloss den Kofferraum. “So spät noch wach?“

’Also doch Small Talk’, dachte Charlie und lächelte. “Ich bin nur gründlich.“

Ian nickte. “Das ist was gutes“, meinte er. Er schulterte den Rucksack und ging auf sein Zimmer zu, das direkt neben dem der Eppes-Brüder lag. Charlie folgte ihm.

“Müde?“, fragte Edgerton.

“Etwas“, antwortete Charlie.

“Zu müde, um mir bei etwas zu helfen?“

Charlie hob überrascht die Augenbrauen. “Kommt drauf an“, meinte er dann.

Edgerton lächelte. “Ist nur eine Kleinigkeit.“

Charlie zuckte mit den Schultern und passierte seine und Dons Tür, um Ian zu seinem Zimmer zu folgen. Ian öffnete die Tür und trat zur Seite, um Charlie eintreten zu lassen. Einen Moment lang glaubte Charlie, etwas in Ians Lächeln zu sehen, das Jagdinstinkt ähnelte, aber er wischte den Gedanken zur Seite. Es war albern. Was sollte Ian um diese Uhrzeit in seinem Motelzimmer schon jagen?

***

“Und genau deshalb kann uns der Steinerbaum helfen, sogar Probleme wie Telekommunikationsnetze und ähnliches zu lösen“, schloss Charlie eine viertel Stunde später. Ian saß in einem der beiden Sessel, die in seinem Motelzimmer standen. Er hatte die Beine ausgestreckt, den Kopf auf eine Hand gestützt und in der anderen hielt er ein Glas Scotch. Charlie saß in dem anderen Sessel ihm gegenüber, mit den Ellbogen auf die Knie gestützt und beiden Händen gestikulierend, sein Glas vergessen auf dem Schreibtisch unter dem Fenster.

Ian nahm einen Schluck und starrte Charlie an. “Das ist interessant“, meinte er.

Charlie runzelte die Stirn. “Sie interessieren sich nicht wirklich für die Anwendungsgebiete des Steinerbaumproblems, oder?“

Ian lächelte. “Ich höre Ihnen aber gerne zu, wenn Sie über Mathematik reden“, antwortete er.

Charlie spürte ein warmes Flattern in seinem Magen und lächelte nervös. Er kannte das Gefühl. Es hatte ihn auch immer dann befallen, wenn Steven Jennings – sein Tutor in Princeton – ihn angelächelt hatte.

Es war das Gefühl, das Charlie Alans Meinung nach in Amitas Gegenwart spüren sollte. “Ich …“ Er schluckte. “Ich sollte gehen.“

Denn Ian war keine Option. Ian war der letzte, an den er auf diese Art denken sollte. Nicht nur deshalb, weil sie mitten in einem Fall waren, sondern auch, weil Ian ihn wahrscheinlich erschießen würde, wenn er wüsste …

“Jetzt schon?“ Ian klang etwas enttäuscht, aber das Lächeln war wieder da. Der Jagdinstinkt.

Hastig stand Charlie auf. “Oh ja! Es ist spät. Don wird sich schon fragen, wo ich bin.“

“Don kommt auch ohne dich gut aus.“

Charlie entging nicht, dass Ian ins 'Du' gerutscht war.

“Er wird sich fragen, wo ich bin“, wiederholte Charlie und fragte sich, warum sein Körper ihm nicht gehorchte und ging. Ian stellte das Glas weg und lehnte sich vor. Er ergriff Charlies Hand und zog ihn näher, bis der Professor vor ihm stand.

“Er muss sich keine Sorgen machen.“ Seine Hände legten sich auf Charlies Hüften und er zog den jüngeren Mann noch näher, bis Charlies Knie an die Sitzfläche des Sessels stießen. Charlie starrte in Ians dunkle Augen hinunter und biss sich nervös auf die Unterlippe.

“Ich passe auf dich auf“, grinste Ian und mit einem letzten kurzen Ziehen kniete Charlie auf der Sitzfläche und stützte sich mit den Händen auf Ians Schultern ab, praktisch auf Ians Schoß sitzend. Ian legte eine Hand in Charlies Nacken und zog ihn in einen Kuss. In dem Moment, in dem Ians Zunge die von Charlie fand, gab der Professor auf. Er ergriff Ians Kopf und küsste ihn stürmisch zurück. Ian lachte und zog Charlies Körper näher. Eine Hand glitt unter Charlies Pullover und fand warme Haut. Charlie stand auf und zog den Pullover aus. Ian – begeistert von dem plötzlichen Enthusiasmus – folgte seinem Beispiel. Er zog Charlie wieder zu sich und vergrub eine Hand in seinen Haaren, die andere unter dem Saum von Charlies Hosen. Der Agent drängte Charlie zurück auf das Bett und landete auf dem Professor. Charlie entkam ein Lachen und Ian verwandelte es in ein Stöhnen, als er Charlies Erektion fand. Charlie zog ungeduldig an Ians Jeans und versuchte erst dann hektisch, den Knopf und den Reißverschluss zu öffnen. Ian nahm seine Hand aus Charlies Hose und zog schnell seine Schuhe und Socken aus, dann seine Jeans. Charlie wurde unterdessen seine eigenen Schuhe und die Hose los. Ian half ihm mit den Socken und kehrte dann wieder in seine ursprüngliche Position zurück – auf Charlie liegend und ihre Erektionen aneinander reibend.

Charlie schlang die Beine um Ians Hüften und zog ihn näher, sein Keuchen laut in Ians Ohr. “Oh Gott“, flüsterte er.

“Ian reicht völlig“, lächelte der Agent und Charlies Atem stolperte über ein Lachen.

Bis es an die Tür klopfte. “Ian!“

“Oh Gott“, wisperte Charlie wieder – dieses mal entsetzt – und Ian presste eine Hand auf seinen Mund.

“Don?!“, fragte er laut genug, um durch die Tür gehört zu werden. Die Türklinke senkte sich und Charlie versuchte panisch, sich aus Ians Griff zu befreien.

“Warte!“, rief der Agent erschrocken und Don gehorchte. Ian war sich bewusst, dass er eine Entschuldigung brauchte. “Ich bin nackt!“ Er ließ Charlie los und der junge Mann sprang auf.

Er sammelte seine Kleidung ein, während Don antwortete: “Komm schon! Bis du schüchtern?!“

Charlie schaffte es, im Bad zu verschwinden, als Don die Tür öffnete und eintrat. Ian blickte ihn von seinem Platz auf dem Bett an, die Augenbrauen gehoben. Don starrte ihn überrascht an und Ian konnte es ihm nicht verübeln. Er lag allein auf dem Bauch auf seinem Bett, vollkommen nackt und er hoffte wirklich, dass Don sich nicht fragte, warum das Bett so zerwühlt war … oder was Charlies Notizen und Karten auf seinem Schreibtisch zu suchen hatten. Rasch griff er nach der Wolldecke, die am Ende des Bettes lag und wickelte sie sich um die Hüfte. Dann stand er vor Don und blicke ihn fragend an. “Was gibt’s?“

“Hast du Charlie gesehen?“, fragte Don.

“Ah ...“ Ian schüttelte den Kopf. “Nein.“

“Verdammt“, murmelte Don.

“Er wird sicher nicht weit sein. Vielleicht vertritt er sich nur etwas die Füße.“

Don wirkte besorgt und Ian meinte: “Gib ihm noch eine viertel Stunde. Wenn er dann nicht zurück ist, helfe ich dir suchen.“

Don dachte einen Moment darüber nach, dann nickte er. “Okay.“

“Gut“, lächelte Ian. Don nickte ihm zu und ging. Kaum fiel die Tür zu, kam Charlie aus dem Bad, bereits angezogen. “Ich sollte gehen“, sagte er, zögerte jedoch und blickte Ian an.

Der Agent nickte. “Ja. Leider.“

Charlie sammelte seine Notizen ein und machte sich auf den Weg zur Tür. Ian hielt ihn am Arm fest. “Hey! Wie wär's morgen? Gleiche Zeit, gleicher Ort? Vorausgesetzt, wir sind nicht mit dem Fall beschäftigt.“

Charlie lächelte glücklich. “Ich denke, das ließe ich einrichten.“

“Gut“, grinste Ian. Er drückte einen Kuss auf Charlies Lippen und öffnete die Tür.

Als Charlie bereits auf halbem Wege zu seinem Zimmer war, flüsterte Ian laut: “Professor.“

Charlie drehte sich zu ihm um und hob fragend die Augenbrauen.

“Und denk dir eine vernünftige Ausrede für Don aus.“

Charlie lachte leise und nickte.


ENDE
06/10

Acht Arten, auf die Charlie und Ian ein Paar wurden und eine, auf die es nicht wurden Masterlist
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Comments

( 2 comments — Leave a comment )
callisto24
Jun. 28th, 2010 04:20 pm (UTC)
Woohoo ... das ist super. :))) Gefällt mir irre gut. (Und ich glaube, ich hab den ersten Teil verpasst, da habe ich noch etwas zum darauf freuen. *g*)
jolinarjackson
Jun. 29th, 2010 03:09 pm (UTC)
Danke. Ich habe mich erst nachträglich dazu entschlossen, das zu einer Serie zu machen. Kann also sein, dass du den ersten Teil schon gelesen hast. :)
( 2 comments — Leave a comment )