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Torchwood: Ende des Weges (Fanfiction)

Ende des Weges

Worte: ~ 700
Inhalt: Captain John Hart hatte nie erwartet, so zu enden: Durch Ertrinken im Korridor einer unterirdischen Basis, gemeinsam mit dem aktuellen Liebhaber seines Ex-Freundes ...
Charaktere: John Hart, Ianto Jones, Jack Harkness
Pairing: Jack/Ianto (angedeutet), Jack/John Hart (unerwidert)
Rating: PG-13
Spoiler: Kiss Kiss Bang Bang
Setting: nach Kiss Kiss Bang Bang
Anmerkungen: Geschrieben für torchwood_las. Der Prompt war Keine Zeit und das zusätzliche Wort Blumen.
Beta: larsinger29, danke!
Disclaimer: Diese Fanfiction wurde nicht zu kommerziellen Zwecken verfasst. Die Serie Torchwood und die in ihr vorkommenden Personen gehören den verantwortlichen Produzenten und Autoren. Jegliche Ähnlichkeiten zu lebenden oder toten Personen sind rein zufällig und nicht beabsichtigt.

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Captain John Hart hatte nie erwartet, so zu enden: Durch Ertrinken im Korridor einer unterirdischen Basis, gemeinsam mit dem aktuellen Liebhaber seines Ex-Freundes, sich an einer Lampe festhaltend, um nicht unter Wasser zu sinken … und scheinbar vergeblich auf Rettung wartend.

Er änderte seinen Griff, um Ianto höher gegen seine Brust zu ziehen. Ianto stöhnte vor Schmerzen. "Lass das."

"Soll ich dich ertrinken lassen?" Er versuchte, die Tatsache zu ignorieren, dass ein Teil des Wassers um sie herum rot gefärbt war. Ein Stück Mauer hatte Ianto bei der Explosion unterhalb seiner Rippen erwischt. Mit ein bisschen Glück würde er bald wegen dem Blutverlust das Bewusstsein verlieren und das Ertrinken überspringen. John beneidete ihn etwas.

Ianto hustete schwach. "Das alles ist deine Schuld."

John konnte das nicht abstreiten. "Woher sollte ich wissen, dass ihr verantwortungslos genug seid, um geladene Granaten hier unten zu lagern?"

"Sagt der Mann, der glaubt, dass es Sinn macht, eine Granate zu werfen."

"Du hättest sie fangen sollen!"

"Ich stand mit dem Rücken zu dir!" Ianto hustete wieder und sein Kopf sank auf Johns Schulter. "Konnte nicht sehen, dass du sie geworfen hast."

"Wer installiert überhaupt Schutztüren, die Menschen einsperren?"

Während sie sprachen, war das Wasser weiter gestiegen und reichte nun bis zu Johns Brust. Er aktivierte das Headset, das er von Ianto hatte. "Ich will euch ja nicht hetzen, aber wir ertrinken hier gerade."

Jacks angespannte Stimme kam durch das Headset. "Owen und Tosh versuchen, ein Schild zu installieren, um die Wand zu flicken. Sobald sie fertig sind und die Sensoren registrieren, dass nicht noch mehr Wasser aus der Bucht kommt, können wir die Tür öffnen."

"Lasst euch ruhig Zeit!"

"Wie geht es Ianto?"

"Er hält durch.“ Es gab nichts mehr zu sagen, aber das Schweigen machte John nervös. Er mochte es nicht, und hatte immer das Bedürfnis, die Stille zu füllen, egal wie. "Wenn wir es nicht schaffen, versprich mir, dass du bei meiner Beerdigung weinen wirst. Ich will, dass sie I will survive spielen ... und keine Blumen!"

"Ja", sagte Jack trocken und John wusste, dass er ihm nur einen Gefallen tat, indem er mitspielte, "weil Gloria Gaynor okay ist, Blumen auf der anderen Seite: das wäre kitschig."

John lachte leise.

"Gib mir Ianto."

John verdrehte die Augen. Er bewegte seine Schulter, um Ianto auf sich aufmerksam zu machen. "Jack will mit dir reden."

Ianto reagierte nicht.

John schüttelte ihn wieder, ein bisschen fester. "Schnuckelchen." Er drehte Iantos Gesicht zu sich. Seine Augen waren geschlossen. "Ianto!" John hielt eine Hand gegen seinen Mund – er atmete noch.

"John?", fragte Jack nervös.

"Er ist ...", begann er und hielt dann inne, unsicher, wie er es ausdrücken sollte. Schließlich meinte er: "Er ist nicht tot ... der Blutverlust hat ihn aber erwischt."

Jack stieß die Luft aus und John konnte ihn vor seinem geistigen Auge sehen, wie er unruhig hin und her tigerte und versuchte, seine Angst hinunter zu kämpfen. "Okay."

Es war eine Minute lang ruhig und John ging davon aus, dass Jack mit seinem Team auf einer anderen Frequenz sprach. Als er sich wieder meldete, hatte John eine Hand über Iantos Mund und Nase gelegt, bereit, ihn am Atmen zu hindern, sobald das Wasser zu hoch stieg. Er konnte seine Luft ein oder zwei Minuten lang mit Ianto teilen. Manchmal waren ein oder zwei Minuten genug, um gerettet zu werden.

"John, Owen und Tosh habe noch eine letzte Möglichkeit, das Schild zum Laufen zu bringen. Entweder es funktioniert oder …" Jack stockte.

"Oder nicht." John nickte. "Verstanden."

"Wir haben euch bald da raus."

"Ich hoffe es", antwortete John und warf das Headset ins Wasser. Er wollte nicht riskieren, Jack dabei zuhören zu müssen, wie er sich entschuldigte, ihm sagte, dass sie nicht helfen konnten ... er wollte sich an die letzten Worte halten, die er von Jack gehört hatte. Er sah zu Ianto hinunter. "Okay, Schnuckelchen, jetzt wird’s ernst."

Er holte tief Luft und dann schlug das Wasser über ihren Köpfen zusammen ... Hoffnung und Ianto waren alles, an das John sich nun klammern konnte.


ENDE
06/12

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