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Gefangen (7)

Worte: ~ 23.100
Inhalt: Als ein Mitglied der Crew spurlos verschwindet, finden die meisten einen offensichtlichen Verdächtigen, der sich jedoch als unschuldig ausgibt. Während die Flüchtlinge Hand in Hand arbeiten müssen, bilden sich unerwartete Allianzen, um Eli zu finden.
Charaktere: Eli Wallace, Nicholas Rush, Everett Young, Camile Wray, Ronald Greer, Matthew Scott, Tamara Johansen, Chloe Armstrong, Sgt. Spencer, Adam Brody, Vanessa James, Dale Volker, Jeremy Franklin, Lisa Park, Airman Becker, Marian Wallace, OCs
Pairing: Chloe/Matt
Rating: PG-13
Spoiler: Die Destiny, Führungskampf auf der Destiny, Rettung für die Destiny, Finsternis, Gefahr für die Destiny, Die Zeitreise, Die Rückkehr, Human
Setting: Season 1 – nach Die Rückkehr
Warnungen: Gewalt
Beta: artemis_neith, die die allererste deutsche Version vor Jahren gesehen hat – danke auch für den Input, um die Story besser zu machen. elaiel, die die englische Version korrigiert hat.
Disclaimer: Diese Fanfiction wurde nicht zu kommerziellen Zwecken verfasst. Die Serie Stargate Universe und die in ihr vorkommenden Personen gehören den verantwortlichen Produzenten und Autoren. Jegliche Ähnlichkeiten zu lebenden oder toten Personen sind rein zufällig und nicht beabsichtigt.

Kapitel 6
Gefangen Masterlist

***
***


7.



Jack O’Neill tippte mit dem Kugelschreiber auf seine Schreibtischplatte und musterte Young und Camile vor ihm mit ernstem Gesicht. Youngs Bewusstsein hatte von Dr. Bill Lees Körper Besitz ergriffen, während Camile sich in Dr. Mehtas Körper befand. Jack war kein Fan solcher Zaubertricks, aber das war der einzige Weg, Kontakt mit den Menschen auf der Destiny zu halten. Dass Young die Geistesgegenwart besessen hatte, die Kommunikationssteine der Antiker bei der Flucht von Ikarus mitzunehmen, zahlte sich jetzt hundertfach aus. Denn obwohl sie der Destiny keine Nahrungsmittel schicken konnten oder Ersatzteile, so konnten sie den Menschen doch wenigstens aus der Ferne helfen und die Situation an Bord im Blick behalten. Leider war gerade die Situation an Bord jetzt ein Problem. “Wer?“

Young räusperte sich und lehnte sich vor. “Eli Wallace.“

Jack lehnte sich in seinem Stuhl zurück. “Der Computer-Nerd?“

Camile nickte. Jack schloss die Augen. Dass Young und Camile so früh am morgen im Homeworld Command auftauchten und ihn zu sprechen wünschten, hatte von Anfang an nichts gutes bedeutet. Für die Benutzung der Kommunikationssteine war eigentlich ein fester Zeitplan vorgesehen. Jack erinnerte sich an Eli – besser, als er zugeben würde. Schon allein deshalb, weil Rushs Gesichtsausdruck unvergesslich war, als Jack ihm mitgeteilt hatte, dass jemand Prometheus gelöst hatte. “Wie lange?“

Camile antwortete: “Seit knapp über 26 Stunden.“

Jack stieß die Luft aus. “Eine lange Zeit.“

Young nickte. “Es ist ein großes Schiff.“

“Sie suchen ihn?“

Youngs Augen verengten sich ärgerlich. “Natürlich suchen wir ihn“, schnappte er, “Was glauben Sie denn, was wir seit Stunden machen?“ Er schien sich bewusst zu werden, dass er Grenzen übertrat und senkte den Blick. “Verzeihung, General.“

Jack warf Camile einen Blick zu. “Könnten Sie einen Moment draußen warten?“

Er sah ihr an, dass ihr das nicht gefiel, aber sie nickte dennoch. “Sicher.“ Sie stand auf und ließ die beiden Männer alleine. Durch das Fenster konnte Jack sie im Konferenzraum sehen. Sie blickte zu ihnen hinein, ehe sie sich setzte und wartete.

“Colonel, haben Sie die Situation im Griff?“

“In diesem Moment sind Suchmannschaften im Schiff unterwegs, um Eli zu finden. Wir tun alle unser bestes.“

“Was macht Rush?“

Young ließ ein sarkastisches Lachen hören. “Er arbeitet mit uns zusammen. Sehr gut sogar. Eli ist … ihm eine große Hilfe.“ Er rieb sich die Stirn, zog Lees Brille ab und fuhr sich müde über die Augen. “Den meisten von uns bedeutet er viel.“

“Ich verstehe, was für ein Druck es ist, für Zivilisten verantwortlich zu sein – aus eigener Erfahrung. Es ist anders als bei Soldaten.“

Young blickte zu Jack auf und nickte.

“Womit haben wir es zu tun? Mit einem Unfall? Hat Eli möglicherweise etwas angefasst, was er nicht hätte anfassen sollen?“

Young schüttelte den Kopf. “Wir spekulieren momentan nicht, Sir. Wir suchen ihn und werden die Ursache für sein Verschwinden klären, sobald wir ihn haben.“

Jack konnte Subtext lesen, nachdem er acht Jahre lang mit einem Linguisten zusammen gearbeitet hatte. “Sie denken, dass jemand nachgeholfen hat.“ Youngs Blick sagte ihm, was er wissen musste und Jack rieb sich die Stirn. “Verdammt.“

“Ich halte es für so gut wie unmöglich, General, dass Eli selbst für sein Verschwinden verantwortlich ist. Er ist zwar neugierig und experimentierfreudig, aber er ist auch ausgesprochen intelligent. Wir haben Sicherheitsprotokolle, was die Erkundung des Schiffes angeht, und Eli beherrscht die Schriftsprache der Antiker zwar nicht perfekt, aber besser als ich. Ich denke nicht, dass er einen Unfall hatte.“

“Colonel, ich überlasse es Ihnen, was Sie in der Angelegenheit machen wollen.“

Young nickte, dann stand er auf. An der Tür drehte er sich um und kam zurück zu Jacks Schreibtisch. “Sir, werden Sie Elis Mutter informieren?“

Jack seufzte nachdenklich. “Ich denke nicht, dass wir sie aufregen sollten, wenn möglicherweise kein Grund besteht. Warten wir ab.“

“Ich denke genauso, Sir.“

“Sollte der schlimmste Fall eintreten, kommen wir selbstverständlich weiter für ihre medizinische Versorgung auf.“

Das schien Young zu überraschen. “Medizinische Versorgung?“

Jack kniff die Augen zusammen. “Ja.“ Es war offensichtlich, dass Young keine Ahnung hatte, wovon Jack sprach. Ehe er die Möglichkeit hatte, nachzufragen, beendete Jack ihr Gespräch. “Informieren Sie mich in 48 Stunden über Ihren Fortschritt. Früher, falls sich etwas ergibt.“

“Ja, Sir.“

***

“Was machen wir eigentlich, wenn die Speicherkarten der Kinos voll sind, Doktor?“, fragte ein großer Marine von seinem Platz neben der Tür zum Kontrollraum aus. Auf seinem Namensschild war Lt. Howard zu lesen.

Nicholas blickte den Mann mit kaum verhohlener Verachtung an. “Der Speicher ist groß genug.“

Howard wog das Gerät in der Hand und fragte dann: “Und wenn er trotzdem voll ist? Sollen wir dann was löschen? Wie funktioniert das?“

Die anderen anwesenden Soldaten nickten zustimmend und blickten aufmerksam zu Rush.

“Sie werden nichts löschen müssen“, antwortete der verärgert. “Aber falls Sie es unbedingt wissen wollen, Leutnant …“ Er nahm Airman Jennings, der in seiner Nähe stand, die Fernbedienung aus der Hand und hielt sie hoch. “Die Fernbedienung. Betätigen sie die Taste, auf der Löschen steht. Ganz einfach – sogar für Sie.“ Er deutete auf die entsprechende Interaktion. Dann gab er Jennings die Fernbedienung zurück. “Aber Sie werden es nicht brauchen. Ich habe alle Kinos bereinigt, deren Material wir letzte Nacht überprüft haben.“ Er rieb sich die Stirn, spürte eine Migräne beginnen.

Scott nickte den Soldaten zu. “Macht euch auf den Weg. Zweier-Gruppen. Dieselben wie gestern.“ Während die Soldaten den Raum verließen, trat Scott an Nicholas heran. “Reißen Sie sich zusammen.“

Nicholas konzentrierte sich auf die Kontrollen. “Zusammenreißen?“

“Es bringt nichts, die Männer gegen Sie aufzubringen.“

“Sie stellen völlig irrelevante Fragen“, antwortete Nicholas, ehe er einen der Laptops zur Hand nahm und den Kontrollraum verließ. Ins Funkgerät sagte er: “Dr. Franklin, treffen Sie mich bei den Shuttles. Ich brauche Sie für die Wärmesensoren.“

***

Chloe betrat die provisorische Krankenstation und fand TJ vor ihrem Rucksack. Die Tasche lag auf einem der Betten, um sie herum medizinische Utensilien verteilt. TJ murmelte leise vor sich hin und nickte sich selbst zu, ehe sie etwas einpackte. In einer Ecke des Raumes sah Chloe den regungslosen Körper Rileys in einem Bett liegen. Sie wandte betroffen den Blick ab. Seine schweren Verletzungen heilten allmählich, aber TJ konnte noch immer nicht sicher sagen, ob er den Unfall, den er vor knapp zwei Wochen gehabt hatte, überleben würde.

“Chloe“, sagte TJ.

Sie blickte zu ihr. “Hey!“

TJ gab ein schwaches Lächeln zurück. “Was gibt’s?“

Leutnant James kam mit zwei Wasserflaschen in der Hand herein. “Ich habe sie.“

TJ nickte dankbar und packte die Flaschen ein. James blieb unschlüssig neben ihr stehen, dann meinte sie mit einem Blick auf Chloe: “Ich sehe, ob Matt mich brauchen kann.“ Damit ging sie.

Chloe fragte: “Was machst du?“

“Ich bereite mich darauf vor, dass wir Eli finden. Er wird dehydriert sein“, meinte TJ mit einem Nicken zu den Flaschen, die aus der Tasche ragten. “Möglicherweise schwer verletzt.“ Sie packte Mullbinden ein und Schmerzmittel. “Vielleicht bewusstlos …“ Sie brach ab und blickte entschuldigend zu Chloe auf. “Es hilft mir, die Tasche alle paar Stunden zu packen und sicherzugehen, alles zu haben.“

“Du denkst, es wird schlimm sein.“

TJ seufzte. “Über 24 Stunden ohne Wasser, Chloe, sind nicht auf die leichte Schulter zu nehmen.“

***

Frustriert beugte sich Nicholas bei der Rückkehr in den Kontrollraum über seine Konsole. Doktor Franklin trat neben ihn. “Es war einen Versuch wert“, meinte er vorsichtig.

Nicholas atmete tief durch. “Ich verstehe nicht, warum ich das System nicht zum Laufen bringe. Ich …“ Er brach ab, als er ein Informations-Fenster bemerkte, das laut dem Timecode seit einer halben Stunde geöffnet war, und rief den Plan des Schiffes auf.

“Was ist los?“, fragte Franklin und versuchte über Nicholas' Schulter zu blicken, aber Nicholas deutete auf die Kontrolleinheit neben ihm. Er hatte es noch nie leiden können, wenn Menschen ihm über die Schulter blickten.

Nicholas schickte das Bild zu Franklin. “Die Energiesignatur, die Eli und ich bemerkt haben.“

“Sie ist wieder da“, meinte Franklin und betätigte einen Hebel. “Aber ich kann keine Informationen darüber aufrufen.“

“Ich weiß, das habe ich längst versucht“, antwortete Nicholas und griff zum Funkgerät. “Sergeant Greer, hier ist Rush.“

“Ja?“

Franklin stieß frustriert die Luft aus, als die Energiesignatur verschwand. Nicholas wandte sich von der Kontrolleinheit ab. “Die Energiequelle war wieder da, aber sie ist gerade verschwunden.“

Es war einen Moment still, dann meinte Greer: “Ich nehme James und TJ und sehe nach.“

Nicholas nickte, hob das Funkgerät zum Mund und sagte: “Danke.“

Einen Moment hing das Wort in der Luft, dann antwortete Greer langsam: “Kein Problem.“

***

Matt warf einen suchenden Blick in die Kantine, wollte Chloe finden, aber sie war nicht dort. Er nahm an, dass sie in ihrem Quartier war und machte sich auf den Weg dorthin. Unterwegs traf er auf Airman Jennings, der sich auf seine Fernbedienung konzentrierte, ein Kino schwebte hinter ihm her.

“Jennings“, sagte Matt mit gerunzelter Stirn, “kommen Sie gerade von der Suche?“

“Ja, Sir“, antwortete er und wirkte plötzlich etwas nervös.

“Sollten Sie nicht in Zweier-Teams unterwegs sein?“

Jennings schluckte hart und meinte dann zögerlich: “Na ja, Sir, mein Partner …“ Er brach ab und gab dann zu: “Spencer hat mich sitzen lassen, Sir. Während der Suche ist er einfach gegangen. Ich habe es nicht mal mitgekriegt, bis ich von der Erkundung eines Korridors zurückgekommen bin.“

Matt fluchte leise und nickte Jennings zu, ehe er zu seinem Funkgerät griff. “Spencer, hier ist Scott, bitte kommen.“

Es kam keine Antwort.

“Sgt. Spencer, Sie sind für die Suche eingeteilt. Wo stecken Sie?“

***

Everett blickte auf den Bildschirm und wartete, bis Rush die richtige Datei aufgerufen hatte. Sein Blick glitt kurz durch Elis Quartier. Leere Schüsseln und Tassen waren neben dem Bett und der Arbeitsstation aufgetürmt. Das Bett war nicht gemacht. Elis Laptop lag auf der Bettdecke, daneben ein Buch, mit dem Everett zuletzt Rush in der Kantine gesehen hatte. Die Tarnjacke, die Eli auf dem Wüstenplaneten getragen hatte, lag in einer Ecke, darunter ragte ein Block hervor, auf dem hektisch gekritzelte Formeln standen. Über der Arbeitsstation klebten schon seit Wochen Fotos der Besatzung. Sie waren mit den Kinos aufgenommen, auf den Computer übertragen und mit einem der nutzloseren Dinge in der Ladung der Flüchtlinge – einem Drucker, der mit Akku funktionierte – ausgedruckt worden. In einer anderen Ecke lag eine Reisetasche, aus der eine Pyjamahose hing. Auf dem Boden davor lagen militärische Standard-Socken. Diese und andere, nicht gebrauchte Kleidung, war nach der Evakuation an die Flüchtlinge verteilt worden, sodass zumindest manche von ihnen ab und zu die Kleidung wechseln konnten. Quer im Zimmer verteilt lagen noch mehr der Bücher die unter den Flüchtlingen zirkulierten, externe Festplatten, ein Laptop, von dem Young wusste, dass Dr. Franklin ihn Eli gegeben hatte, um ihn zu reparieren, eine Taschenlampe und – merkwürdig fehl am Platz – Autoschlüssel. Es sah aus, als hätte ein Kampf statt gefunden, aber bedauerlicherweise war der aktuelle Zustand des Zimmers Elis Verständnis von Ordnung.

Everett seufzte leise und Rush ließ ein angespanntes Lächeln sehen. “Woran erkennt man ein Genie, Colonel?“

Verwirrt zog Everett die Stirn in Falten. “Was?“

“Es beherrscht das Chaos.“

Everett lachte kurz. “Dass sein Sinn für Ordnung noch nicht auf den Kontrollraum übergegriffen hat-“

“Liegt einzig und allein daran, dass ich gerne in einer ordentlichen Umgebung arbeite und dafür sorge, dass Eli alles, was er über den Tag verteilt in den Kontrollraum bringt, abends wieder mit in sein Quartier nimmt.“ Er scrollte durch die Datenbank. “Elis Gehirn arbeitet intuitiv, Colonel. Was er braucht, nimmt er sich und was er nicht braucht, lässt er einfach liegen. Hier ist es.“ Er rief ein Video auf und Everett beugte sich über Rushs Schulter, um es anzusehen. Rush lehnte sich etwas zur Seite und stand dann auf. “Setzen Sie sich“, schlug er vor.

Everett ließ sich in den Stuhl fallen. Ein Korridor der Destiny war auf dem Bildschirm zu sehen. “Worauf muss ich achten?“

“Das wurde gestern um halb sechs Uhr morgens aufgezeichnet“, erklärte Rush mit einem Tippen seines Zeigefingers auf den Timecode. “Warten Sie einen Moment.“

Das Kino schien im Suchmodus zu sein. Es drehte sich etwas und Everett erkannte, wo es war. “Elis Quartier.“

Rush nickte.

Ronald Greer joggte an der Kamera vorbei – er machte seinen Sport lieber alleine, das wusste Everett – und einen Moment lang fokussierte das Kino auf ihn, beinahe interessiert, ehe er um die Ecke verschwand. Dann sah Everett Eli mit zwei Schüsseln in der Hand aus einem Korridor kommen und sein Quartier betreten. “Okay, da muss er gerade von Chloe kommen.“

Rush nickte zustimmend. Eli blieb nur kurz in seinem Quartier. Er kam wieder heraus, die Schüsseln mit einem Arm an seinen Oberkörper gedrückt, während er in einer Hand ein Kino hielt und in der anderen eine Fernbedienung. Das Kino verfolgte, wie Eli den Korridor hinunter verschwand, dann wandte es sich ab und flog in die entgegen gesetzte Richtung. Rush schaltete das Video aus. “Ich dachte, Sie würden das sehen wollen. Das bestätigt die Aufnahme, die wir von seinem Verlassen der Kantine haben.“

“Er war in der Kantine, um die Schüsseln abzugeben.“

“Er wurde also um kurz vor sechs das letzte mal gesehen.“

Scott klopfte an den Türrahmen und die beiden Männer drehten sich zu ihm um. “Sir, Sergeant Spencer war für die Suche eingeteilt und ist laut Airman Jennings einfach gegangen.“

Everett rieb sich die Stirn. “Dass er die Suche abbricht wundert mich nicht.“

Scott runzelte die Stirn. “Sie wollen es ihm durchgehen lassen?“

“Im Moment, Leutnant, haben wir keine Zeit für so etwas. Und wenn er nicht suchen will, ist es vielleicht besser, wenn er es lässt. Wurde er gesehen?“

“Vanessa … Lt. James hat ihn in der Kantine gesehen.“

“Ich rede nachher mit ihm darüber, dass er Jennings nicht einfach hätte stehen lassen sollen. Viel mehr kann ich nicht tun.“

Scott wirkte unzufrieden, aber nickte gehorsam. “Ja, Sir.“

***

Eli war erschöpft, durstig, hungrig, seine Rippen und sein Kopf taten weh und er fror und jeder Blick auf die Uhr seines Handys bestätigte ihm, was er schon wusste: Er würde hier unten sterben. Wenn sie ihn bis jetzt nicht gefunden hatten … er zog die Beine an den Körper und legte die Arme um seine Knie. Wie gründlich suchten sie? Er lehnte den Kopf an die Wand und blickte an die Decke.

Suchten sie überhaupt?

Der Gedanke ließ ihn hart schlucken und er blinzelte Tränen weg. Natürlich suchten sie ihn. Sie mussten ihn suchen. Er schloss die Augen. Nur hieß das nicht, dass sie ihn auch fanden …


Kapitel 8
Gefangen Masterlist

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