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Feind im Spiegel

Worte: 40.911
Inhalt: Nach Iantos Verrat glaubt Jack die Kontrolle über sein Team verloren zu haben. Er versucht, die mentalen Wunden zu heilen, obwohl er selbst nicht in der Lage ist, Ianto vollständig zu vergeben. Als das Team dann scheinbar von jemandem bedroht wird, der über Gedankenkontrolle Zugang zu Torchwood sucht, ahnen sie nicht, dass der Feind bereits unter ihnen ist …
Charaktere: Jack Harkness, Ianto Jones, Owen Harper, Toshiko Sato, Gwen Cooper, Rhys Williams, Myfanwy, OCs
Pairing: Jack/Ianto, Gwen/Rhys, Tosh/OC, Owen/OC
Rating: PG-13
Spoiler: Tag Eins, Cyber Woman
Setting: nach Cyber Woman
Warnungen: Kraftausdrücke, wirklich kurze Dub-Con Kussszene
Disclaimer: Diese Fanfiction wurde nicht zu kommerziellen Zwecken verfasst. Die Serie Torchwood und die in ihr vorkommenden Personen gehören den verantwortlichen Produzenten und Autoren. Jegliche Ähnlichkeiten zu lebenden oder toten Personen sind rein zufällig und nicht beabsichtigt.

Kapitel 15
Masterliste

***
***


16.


Über ihm war eine aus Zement gegossene Decke, realisierte Ianto, und er fühlte sich warm und sicher. Das ergab keinen Sinn. Er sollte sich schlecht fühlen, die Decke sollte weiß gestrichen sein und seine Muskeln sollten verspannt sein. Weil er seit Tagen auf der Couch schlief. Sie lag näher am Badezimmer.

Seine Augen schlossen sich wieder und er entspannte sich, als er sich entschloss, sich darum nicht zu kümmern. Vielleicht träumte er auch. Finger fuhren durch seine Haare und er lächelte. Lisa.

”Ianto?”

Er öffnete die Augen wieder und starrte den Mann an, der neben ihm auf der Bettkante saß, besorgt aussah und Iantos Haare streichelte. Er träumte also doch nicht. Was war passiert?

”Jack?”

Ein Lächeln legte sich auf Jacks Lippen.

”Gott sei Dank”, murmelte er.

”Was ist passiert?”, fragte Ianto. ”Was mache ich in deinem Bett?”

Jack wurde ernst.

”Hör zu, Ianto. Du hast Retcon genommen. Was ist das letzte, an das du dich erinnerst?”

Ianto schluckte, als Panik einsetzte.

”Retcon? Ich erinnere mich nicht, Retcon genommen ...”

”Sh!”, unterbrach Jack ihn. ”Deine letzte Erinnerung.”

Ianto schloss die Augen.

”Ich war … zu Hause. Suspendierung. Mir war die ganze Zeit schlecht.”

”Okay”, sagte Jack. ”Du hast ein paar Wochen verloren.” Und er war froh, dass Lisas Tod noch da war. Er hätte es nicht geschafft, ihm das zu erklären.

”Wochen?”, fragte Ianto. Jack nickte. Ianto setzte sich langsam auf.

”Hey!”, sagte Jack. ”Du solltest liegen bleiben.”

”Mir geht es gut”, antwortete Ianto. Er verzog das Gesicht, als ein stumpfer Schmerz durch seine Schulter zuckte, und bemerkte einen Verband.

”Myfanwy”, erklärte Jack. ”Ist fast verheilt.”

”Wie lange war ich weg?”

”Ein paar Stunden”, antwortete Jack. Ianto stand langsam auf, dann packte er plötzlich Jacks Arm.

”Was ist los?”, fragte der Captain besorgt.

”Etwas fehlt. Jack … ich … meine Schilde … meine mentalen Schilde ...” Iantos Stimme zitterte.

Jack legte eine Hand auf seine Schulter.

”Ist okay.”

”Was ist passiert?”

”Ich erkläre es dir gleich”, antwortete Jack.

Ianto ging in eine Ecke des Raumes und verschränkte Schutz suchend die Arme. Jack konnte nur zu gut verstehen, wie Ianto sich fühlen musste. Er war seine eigenen mentalen Schilde ebenfalls gewohnt. Er fühlte sich sicher hinter ihnen. Der Gedanke, das jeder einfach in sein Bewusstsein eindringen könnte, machte ihm Angst und Ianto ebenfalls. Menschen, die niemals gelernt hatten, sich mental zu schützen, konnten sich nicht mal annähernd vorstellen, was ein Verlust der Schilde bedeutete. Es war, als würde man nackt in der Mitte eines Schlachtfelds stehen.

Ianto schloss die Augen und konzentrierte sich, dann starrte er Jack hilflos an.

”Ich kann sie nicht aktivieren.” Er gab ein frustriertes Geräusch von sich und drückte sich an die Wand.

Jack kam zu ihm und legte eine Hand in seinen Nacken.

”Sh!”, sagte er und schloss die Augen, ehe er seine Stirn an die von Ianto drückte. ”Lass mich.” Er weitete seine eigenen Schilde aus, damit sie Ianto ebenfalls schützten und ignorierte die Tatsache, dass sie dadurch schwächer wurden. Es war nur eine Notlösung und lange nicht so effektiv wie Iantos eigene Schilde, aber es würde für die nächsten Stunden ausreichen.

Iantos Haltung entspannte sich und er seufzte tief.

Jack lächelte.

”Das sollte ausreichen, bis du dich genug erholt hast, um deine eigenen zu aktivieren.”

Ianto nickte und blickte zu ihm auf.

”Danke.”

***

“Jack”, sagte Tosh und lächelte Ianto kurz zu, der Jack gegenüber im Büro saß.

”Bist du okay?”, fragte sie.

”Ich denke schon”, antwortete er.

”Was gibt's?”, fragte Jack.

Tosh schloss die Bürotür.

“Ich habe alle Kameras gecheckt, aber ich konnte niemand Fremden in der Basis finden.“

Ianto rieb sich die Stirn.

“Also hat er mich benutzt?“, fragte er. Jack hatte ihn inzwischen über alles aufgeklärt.

Tosh nickte.

“Es wurden Videos gelöscht. Eine Menge. Es gibt Aufnahmen, die dich an meinem Computer zeigen, Ianto. Du hast vertuscht was auch immer hier passiert ist.“

Jack lenkte Toshs Aufmerksamkeit mit einem Räuspern auf sich.

“Was fehlt?“

“Aufnahmen aus den Archiven, einigen Korridoren, dem Autopsieraum. Ich bin unser Sicherheitssystem durchgegangen. Jeden Winkel. Es wurde nichts reingebracht, Jack. Keine Sprengfallen oder ähnliches. Ich kann nicht sagen, ob etwas aus den Archiven fehlt, aber die Waffenkammer wurde nicht geöffnet und auch nicht die Räume, in denen wir gefährliche Technologien verwahren.“

Jack stieß erleichtert die Luft aus.

“Das ist gut.“

Tosh nickte.

“Aber etwas habe ich gefunden“, meinte sie dann. “Mein System hat es schon vor ein paar Tagen aufgezeichnet.“ Sie drängte sich an Jack vorbei zu seinem Computer und rief ein Analyseprogramm auf. “Hier, siehst du das?“

Jack blickte auf den Bildschirm.

“Nein.“

Sie lächelte.

“Eine kleine Energiespitze. Nicht stark genug, um einen Alarm auszulösen. Deshalb habe ich es nicht bemerkt. Ich konnte sie nur finden, weil ich alles nochmal durchgegangen bin.“

Ianto kam um den Schreibtisch herum und lehnte sich über Jacks Schulter, um auf den Bildschirm zu blicken. Er runzelte die Stirn.

“Jack“, sagte er.

Der Captain legte den Kopf in den Nacken, um ihn anzusehen.

“Ja?“

“Das Datum.“ Ianto streckte die Hand aus und schloss das Programm. Er rief stattdessen mit ein paar Klicks das Überwachungssystem auf und dann eine bestimmte Datei.

Tosh saß an ihrem Schreibtisch und arbeitete. Ianto kam zu ihr und stellte eine Kiste auf dem Schreibtisch ab.

Ianto stoppte die Aufnahme.

“Das war an dem Tag.“

“Aber die falsche Uhrzeit“, sagte Tosh. Ianto spulte fast zwei Stunden vor und ließ die Aufnahme dann laufen.

Owen saß neben Tosh und wühlte durch die Box. Dann nahm er etwas heraus.

Tosh stoppte die Aufnahme.

“17 Uhr 21. Da wurde die Signatur aufgezeichnet.“

“Ich habe mir die Kiste angesehen“, sagte Jack. “Da war nichts, was uns gefährlich hätte werden können.“

“Er ist klein“, sagte Ianto. “Vielleicht hast du ihn übersehen.“

Jack starrte auf den Bildschirm. Er zoomte an das Objekt heran und rieb sich mit dem Finger über die Unterlippe.

“Ich fasse es nicht“, sagte er dann. “Ich erinnere mich, das Ding gefunden zu haben. Das war in den … vor einer Weile. Ich habe es gefunden, in eine der Kisten gepackt und mir vorgenommen, es später zu beschriften.“

“Du hast es vergessen“, bemerkte Ianto trocken. “Wie viele andere Dinge hast du einfach vergessen? Weißt du, es macht Arbeit, sie zu katalogisieren.“

“Komisch. Das hat unser damaliger Archivar auch immer gesagt“, grinste Jack, dann runzelte er die Stirn. “Ist kurz drauf gestorben. Seitdem hatten wir niemanden mehr hier, der sich darum gekümmert hat.“

“Was ist das?“, fragte Tosh, um die Männer zurück auf das Thema zu bringen.

“Es hilft Gedanken zu kontrollieren“, antwortete Jack knapp. “Als ich es gefunden habe, hat es sich nicht aktiviert, weil ...“ Er zögerte kurz. Sein Team wusste nicht, wo er herkam und er zog es vor, es dabei zu belassen. “Weil ich es schon gelernt habe“, schloss er vage.

“Es hat sich aktiviert, als Owen es genommen hat, der es nicht konnte“, ergänzte Ianto.

Jack nickte.

“Die Sache ist die: Dieser Stein baut eine direkte Verbindung zu seinem Nutzer auf. Wenn wir den Stein zerstören, wird Owen die Fähigkeit verlieren, andere zu manipulieren. Das Problem ist nur, dass er ihn uns nicht freiwillig geben wird. Benutzer entwickeln eine Art Sucht, sobald sie den Stein einmal verwendet haben.“

Die Blicke der drei hoben sich und landeten auf Owen, der an seinem Schreibtisch saß und schlief. Dann schreckte er plötzlich hoch und eilte Richtung Toilette. Jack blickte zu seinen beiden Teammitgliedern.

“Okay, hört zu. Ich weiß, was wir machen.“

***

Die schwach beleuchteten Korridore, die zu den Archiven führten ... sie schienen länger zu werden ... er rannte.

Ianto sah ihn überrascht an.

”Sieh mal, was ich gefunden habe.”

Verwirrung in Iantos Augen.

”Owen, du machst mir Angst.”

”Lass mich in deinen Kopf.”

Ianto schrie und er starrte Owen schockiert an. Der Kick und dieses unglaubliche Gefühl. Es tat weh, aber es fühlte sich so gut an.

”Das ist toll. Toll. Toll.”


Owen keuchte und wachte auf. Übelkeit traf ihn unerwartet und er rannte zur Toilette, Gwens besorgte Frage ignorierend. Er schaffte es gerade so und kniete vor der Kloschüssel, Tränen rannen sein Gesicht hinunter.

”Oh Gott!” Er hatte es getan. Er war es gewesen. Ianto hatte nicht freiwillig Retcon genommen. Owen hatte ihn gezwungen. Er hatte sogar zugesehen.

Es hatte sich unglaublich angefühlt, durch diese Schilde zu brechen, Ianto zu brechen.

Aber es war falsch. So falsch.

Er musste es wieder tun. Sofort.

Als er die Toilette verließ, wartete Gwen im Korridor.

“Owen, bist du okay?“, fragte sie.

Er nickte.

“Sicher.“

Sie folgte ihm zurück in den Hauptraum der Basis.

“Bist du dir ...“ Ihre Frage starb auf ihren Lippen, als sie den Hauptraum betraten. Jack stand an Owens Schreibtisch und richtete seine Webley auf ihn. Owen und Gwen blieben stehen und starrten ihn überrascht an. Dann fragte Gwen: “Jack, was geht hier vor?“

Jack ignorierte sie, um sich auf Owen zu konzentrieren.

”Gib es her”, sagte er.

Owen legte den Kopf zur Seite. Ein kaltes Lächeln umspielte seine Lippen.

”Nein.”

Jack schluckte.

”Ich schieße.”

”Das bezweifle ich”, antwortete Owen. Gwen zog ihre Waffe und richtete sie auf Jack, durch Owen manipuliert. Sie trat auf ihn zu und blieb genau neben ihm stehen, den Lauf der Waffe an seiner Schläfe.

”Owen”, sagte Jack, ”du willst das nicht tun.”

Owen lächelte und blickte zu Jacks Büro.

”Ianto! Tosh! Kommt raus!” Er sah wieder zu Jack. ”Glaub nicht, dass ich nicht spüre, dass du sie schützt. Ich bin nicht dumm. Du hattest bis eben keine Ahnung, dass ich es bin, oder?”

Jack beobachtete, wie Ianto und dann Tosh sein Büro verließen. Owen sprach weiter, ohne sie anzusehen: ”Keine falsche Bewegung oder Gwen erschießt Jack.”

Ianto schluckte und Tosh trat näher an ihn heran. Ihre Hand streifte seine Trainingshose und die Spritze, die er in die Tasche gesteckt hatte. Während Owen im Badezimmer gewesen war, hatten Ianto und Tosh zwei Beruhigungsspritzen aus dem Autopsieraum geholt. Nun hoffte Ianto, dass Jacks Plan funktionieren würde.

Jack spürte, dass Owen gegen seine Schilde drückte und er sah Tosh schwanken. Mit Iantos Hand auf ihrem Rücken fand sie ihr Gleichgewicht wieder.

”Du bist sehr stark”, sagte Owen.

Jack zuckte mit den Schultern.

”Ich bin auch ziemlich beeindruckt von dir. Du hast nie irgendeine Form von Training erhalten und doch konntest du in Iantos Kopf eindringen. Nein, warte ...” Er lächelte. ”Du schummelst.”

Owen holte den Stein aus seiner Jeanstasche.

”Beeindruckend, oder?”

”Ziemlich cool”, stimmte Jack zu. Owen trat auf ihn zu und Jack verstärkte den Griff um seine Waffe.

Owen blieb stehen.

”Ich glaube, es wird großartig, dich zu brechen.” Sein Bewusstsein drängte gegen Jacks und suchte nach Lücken in seinen Schilden, noch nicht angreifend, nur erkundend. Er legte den Kopf schief.

”Deine Schilde sind anders.”

”Ja”, sagte Jack. ”Ich kann auch keinen Psi-Schock bekommen. Ich bin euch weit voraus.”

”Du bist eine Herausforderung”, sagte Owen. ”Aber ich werde dich brechen, Stück für Stück. Ich fange mit deinem Schoßhündchen an, dann kommt Toshiko.”

Ianto schrie auf und Jack spürte Owen mit mehr Kraft gegen seine Schilde drücken. Er kniff die Augen zusammen und ignorierte, dass die Lichter der Basis plötzlich schmerzhaft grell waren. Jack hörte Ianto stöhnend zu Boden fallen, aber konnte es nicht riskieren, sich zu ihm umzudrehen. Seine Schilde aufrecht zu erhalten war, auch ohne Ablenkungen, anstrengend genug. Owen war stärker, als Jack angenommen hatte. Owen lachte.

”Das fühlt sich großartig an, Jack”, sagte er. Der Captain erkannte den Mann vor sich nicht wieder, also schoss er. Die Kugel traf Owens Arm und er ließ den Stein fallen. Owen drückte eine Hand auf seine Wunde und der Angriff auf Jacks Schilde endete abrupt.

Jack wusste, dass Owen zu beschäftigt mit seiner Verletzung war, um Gwen unter Kontrolle zu halten, als sie leise aufschrie und fragte: ”Oh Gott, was geht hier vor?”

Er drehte sich zu ihr und entriss ihr die Waffe, dann stieß er sie in Owens Richtung. Er konnte ihr nicht trauen und er konnte es auch nicht riskieren, noch mehr seiner Kraft abzugeben, um sie zu schützen. Der Moment, den er für diese Aktion brauchte, war bereits Ablenkung genug. Als er sich zurück zu Owen wandte, griff der Arzt ihn nicht nur mit dem Bewusstsein, sondern auch mit Körperkraft an.

Owen schlug Jack die Waffe aus der Hand und rang ihn zu Boden. Jack versuchte, seine Schläge abzuwehren und zugleich seine Schilde weiter aufrecht zu erhalten. Aber er konnte sich nicht konzentrieren und er spürte, dass er schwächer wurde.

”Tosh!”, rief er. Sie hatte neben Ianto gehockt, der sich den Kopf hielt, aber jetzt sprang sie auf, zog die Spritze und rannte auf Owen zu. Sie wurde von Gwen aufgehalten, die sie zu Boden stieß, nun wieder unter Owens Kontrolle. Jack verlor den Blickkontakt zu ihnen, aber es hörte sich nach einem harten Kampf an. Er versuchte, Owens Hände zu greifen und schaffte es, sie herumzuwuchten, sodass er auf Owen saß.

”Jack!”, rief Ianto und Jack sah ihn stolpernd aufstehen. Owen verstärkte seinen mentalen Angriff und sowohl Jack als auch Ianto schrien auf. Ianto brach zusammen und Jack verlor die Oberhand. Bevor er wusste, was passiert war, lag er auf dem Boden und Owen schlug ihm ins Gesicht.

Dann schlossen sich seine Hände um Jacks Kehle.

”Ich bringe dich um”, sagte er. Jack packte seine Hände, aber er konnte sie nicht von seinem Hals lösen, geschwächt durch Owens mentalen Angriff. Owen schien keine Probleme zu haben schien, Gwen zu kontrollieren, während er Ianto und durch ihn Jack angriff. Gott, er war zu stark. Eine der Frauen schrie auf. Jack sah Ianto auf sich und Owen zukriechen, einen verzweifelten Ausdruck auf dem Gesicht. Sein Blick verschwamm und ihm wurde bewusst, dass, wenn er jetzt starb, Ianto und Tosh seinen Schutz verlieren würden. Von irgendwo kam ein Geräusch, als würde dickes Glas zerbrechen und Owen schrie. Plötzlich brach der Druck auf Jacks Schilde ab und Ianto griff nach Owen und rammte die Nadel in dessen Oberschenkel. Jack setzte sich auf und zog Owen an sich, der versuchte, nach Ianto zu treten, aber seine Kraft schwand und er sackte in Jacks Armen zusammen.

”Bitte”, flüsterte er. ”Hilf mir.” Dann verlor er das Bewusstsein. Jack sah zu Tosh, die neben der bewusstlosen Gwen stand, die leere Spritze noch immer in ihrer Hand. Sie stand in einigen Scherben und Jack realisierte, dass sie den Stein zertreten hatte.

”Bist du okay?”, fragte er. Sie wischte Blut von ihrer Lippe und nickte. Ianto stöhnte und vergrub das Gesicht in den Händen. Jack legte eine Hand auf seine Schulter.

”Ianto?”

”Kopfschmerzen.”

”Die hören bald auf.”

Tosh kniete sich neben ihn.

”Psi-Schock?”

Jack schüttelte den Kopf.

”Ich bekomme so etwas nicht. Und da ich euch geschützt habe ...”

Tosh atmete erleichtert aus.

”Verdammt”, flüsterte sie. ”Gwen wird ziemlich sauer über das blaue Auge sein, das ich ihr verpasst habe.”

Kapitel 17