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Einsam neben mir 1/2

Worte: 6.373
Inhalt: Seit ihrem ersten Date scheint die Beziehung zwischen Jack und Ianto zum Scheitern verurteilt - Jack ist verschlossen, Ianto ist unsicher ... und Tosh ist besorgt.
Charaktere: Ianto Jones, Jack Harkness, Toshiko Sato
Pairing: Jack/Ianto
Rating: R
Spoiler: The end of days, Kiss Kiss Bang Bang / DW: YTNW
Setting: nach Kiss Kiss Bang Bang
Anmerkungen: Geschrieben für die torchwood_fest  Christmas Challenge. Diese Story ist für blackhemlock . Gewünscht war ein besitzergreifender und schwer verliebter Jack und ein cleverer Ianto. Ich habe von allem ein bisschen drin. Der Titel stammt aus dem Song Halt dich an mit fest von Revolverheld.
Feedback: Brauche ich wie Luft zum Atmen.
Beta: Vistin, die mir vor allem über die Startschwierigkeiten geholfen hat. alt_universe_me  danke ich für das Beta.
Disclaimer: Diese Fanfiction wurde nicht zu kommerziellen Zwecken verfasst. Die Serie Torchwood und die in ihr vorkommenden Personen gehören den verantwortlichen Produzenten und Autoren. Jegliche Ähnlichkeiten zu lebenden oder toten Personen sind rein zufällig und nicht beabsichtigt.

Komplette Fanfiction Masterlist

***
***


Ianto stand hinter dem Tresen in der Touristeninformation und sortierte Kataloge, als sich zwei Arme um seine Hüfte legten und Jack sich an seinen Rücken drückte. Ianto lächelte. "Kann ich etwas für dich tun?", fragte er und legte einen neuen Stapel für die Kataloge an. Die Touristeninformation war nur eine Tarnung, aber das bedeutete nicht, dass Ianto bereit war, sie zu vernachlässigen. Also hatte er ein paar Kisten neuer Broschüren mit Sehenswürdigkeiten der Umgebung bestellt. Owen hatte sich darüber lustig gemacht, dass sie sowieso niemand lesen würde. Ianto hatte ihm entgegen gehalten, dass sehr wohl Touristen in sein Büro kamen, wenn auch selten.

Jacks Atem streifte seinen Nacken und Iantos Griff um den Katalog in seiner Hand wurde fester, als Jack die Hände auf seinem Bauch verschränkte und ihn dichter an sich zog. "Allerdings", sagte Jack. "Ich hatte auf ein paar Stunden deiner Zeit gehofft – nur wir zwei."

Ianto neigte den Kopf zur Seite, als Jack seine Halsbeuge küsste und machte ein nachdenkliches Geräusch. "Was bekäme ich denn geboten?"

Jack lachte leise. "Wie ich sehe, hast du Ansprüche entwickelt."

Ianto zuckte mit den Schultern. "Ich bin es eben wert", antwortete er.

"Das habe ich nie bestritten", erwiderte Jack lächelnd. "Okay", meinte er dann, "ich dachte an Pizza bei dir.“

Ianto schloss die Augen und schluckte Enttäuschung hinunter.

Jack konnte Iantos Gesicht nicht sehen und fuhr daher fort: “Und später könnten wir …" Seine Hand rutschte tiefer.

Ianto ergriff sie schnell und sagte: "Das übliche also." Er zwang sich zu einem Lächeln und drehte den Kopf. Innerlich fragte er sich, was er anderes erwartet hatte. Seit ihrem ersten Date vor knapp zwei Wochen hatte Jack um kein zweites gebeten. Und es war auch eigentlich nicht nötig, dachte Ianto zynisch, immerhin konnte Jack mit ihm schlafen, ohne sich die Mühe zu machen, vorher mit ihm auszugehen. Und Ianto – viel zu erleichtert, dass Jack wieder bei ihnen war und noch überwältigt von den Gefühlen, die der Captain sofort wieder bei ihm auslöste – wagte es nicht, mehr zu verlangen. Denn noch mehr als das Gefühl, sich in so etwas ähnlichem wie einer Beziehung zu finden, mochte er die Tatsache, dass Jack noch immer Interesse an ihm hatte.

"Ja", bestätigte Jack. "Dann komme ich so um ... sagen wir um halb sieben. In der Hoffnung, dass uns der Riss nicht in die Quere kommt. Obwohl ich Tosh gefragt habe und sie meint, es sei unwahrscheinlich."

"Warte einen Moment. Heute?", fragte Ianto langsam und verzog das Gesicht.

"Ja", antwortete Jack.

Ianto streichelte mit dem Daumen über Jacks Handrücken. "Heute ist ungünstig." Er spürte, wie Jack sich anspannte. Jack ließ ihn los und Ianto drehte sich zu ihm um.

Der Captain runzelte die Stirn. "Ungünstig?"

"Ja. Ich habe etwas vor."

Jack verschränkte die Arme. "Und das ist wichtiger?"

Ianto räusperte sich und antwortete: "Nicht wichtiger, eher ... anders wichtig."

Jack stützte sich auf dem Tresen auf, sodass Ianto zwischen seinen Armen gefangen war, und lehnte sich vor. "Erkläre mir das genauer."

"Ich treffe mich mit Tosh", antwortete Ianto.

"Mit Tosh?"

Ianto zuckte mit den Schultern und erklärte: "Wir haben uns für einen Tanzkurs angemeldet. Also, sie hat sich mit ihrem Nachbarn angemeldet, aber der konnte plötzlich nicht mehr, also hat sie mich gefragt, ob ich ..." Er brach ab, als Jack ihn nur mit gerunzelter Stirn anstarrte. "Jedenfalls kann ich das nicht verschieben. Und ich habe mich eigentlich schon drauf gefreut."

"Und du gehst lieber mit Tosh zu diesem Kurs?"

Ianto seufzte tief. "Jack, das hat überhaupt nichts damit zu tun, dass ich lieber mit Tosh weggehe. Ich kann sie nur einfach nicht so kurzfristig sitzen lassen, ich wollte schon lange einen Tanzkurs belegen und ich kann diesen Termin nicht verschieben. Außerdem verbringe ich gerne Zeit mit Tosh." Er streichelte über Jacks Oberarm.

"Aber du siehst Tosh doch jeden Tag hier", argumentierte Jack.

Ianto hob die Augenbrauen. "Dich auch." Er küsste Jack flüchtig. "Lass uns das auf morgen verschieben. Ich verspreche, ich stehe voll und ganz zu deiner Verfügung." Er lächelte. "Und ich halte meine Versprechen immer."

Jack presste die Lippen zusammen und blickte zu Boden. Iantos Lächeln erstarb. "Du bist sauer", stellte er fest.

Jack stemmte die Hände in die Hüften und straffte die Schultern. Dann setzte er ein falsches Grinsen auf. "Unsinn", antwortete er.

Ianto legte die Hände auf Jacks Schultern und hakt die Zeigefinger unter die Hosenträger, ehe er ihrem Weg zu Jacks Hüften mit den Fingern folgte, als wolle er sie glatt streichen. "Bist du sicher?", fragte er.

"Ja", antwortete Jack. Er platzierte einen festen Kuss auf Iantos Lippen und wandte sich ab. "Ganz sicher." Er ging zurück nach unten und Ianto blickte ihm seufzend nach.

***

Es hörte auf zu regnen, als sie das Tanzstudio verließen. Toshiko hakte sich bei Ianto unter und sie beschlossen, noch einen Spaziergang an der Küste zu machen.

"Also", sagte Tosh und wich einer Pfütze aus, "wie läuft es zwischen dir und Jack?"

Ianto seufzte tief und blieb stehen. Er lehnte sich an die Brüstung und blickte in die Dunkelheit der offenen See. Der Wind war schneidend kalt und Ianto faltete die Hände, um sie aneinander zu wärmen. "Ich bin mir nicht sicher."

"Wie kann das sein?" Sie spiegelte seine Position und stieß ihn mit der Schulter an. "Habt ihr Dates?"

Ianto schüttelte den Kopf. “Wir hatten ein Date. Seitdem treffen wir uns, um Sex zu haben.“

Toshikos Kopf legte sich auf seine Schulter. “Oh“, sagte sie leise.

"Ich dachte, er will mehr. Dieses Date ...“ Ianto brach ab und stieß die Luft aus, auf der Suche nach den richtigen Worten. “Ich hätte es ahnen müssen … dass er nicht mehr will als früher. Ich meine, das Date war … er hat sich Mühe gegeben, aber es war furchtbar. Ich weiß, dass ich vielleicht zu viel erwartet habe.“ Er sah sie an. “Er redet nicht mit mir, Tosh. Er sitzt da, in meiner Wohnung, auf meiner Couch und er spricht über die Arbeit oder irgendetwas, was in der Zeitung stand, aber er redet nicht über sich, wo er war oder was er gemacht hat. Er ist verschlossener als früher. Dabei sollten wir uns doch näher sein."

Tosh schob eine ihrer Hände zwischen seine und verschränkte ihre Finger. “Rede doch mit ihm darüber.“

Ianto schüttelte den Kopf. “Das kann ich nicht.“ Er schluckte. “Ich habe kein Recht, ihn zu fragen. Was wir haben ist keine Beziehung. Ich glaube … ich glaube, er hätte alles gerne wieder wie früher. Du hättest sehen sollen, wie er heute reagiert hat, als ich ihm sagte, ich könnte ihn nicht treffen.“

Tosh runzelte die Stirn. “Ianto“, sagte sie leise, “alles hat sich geändert. Es wird Zeit, dass Jack sich anpasst. Er hatte seine Schonfrist. Das ist mehr, als er uns gegeben hat, als er so plötzlich weg gegangen ist. Du musst ihm sagen, was du willst.“

Ianto starrte ins Wasser und biss sich auf die Unterlippe. Tosh drückte seine Hand. “Du hast dich geändert. Was du brauchst, hat sich geändert. Jack sollte das akzeptieren." Sie küsste seine Wange.

Ianto nickte langsam. "Ja, du hast Recht. Ich rede mit ihm."

***

Jack sah sich in Iantos Wohnung um. Er tat das jedes mal, seit er wieder zurück war. Ianto beobachtete ihn von der Küche aus. Er konnte Jacks Interesse verstehen, denn die kleine Wohnung, die früher nicht mehr gewesen war als ein Ort, an dem Ianto schlafen und ausruhen konnte, trug inzwischen wohnlichere, persönlichere Züge. Jack setzte sich auf die Couch, strich mit der Hand über eines der Kissen und bemerkte zum ersten Mal laut: “Du hast umdekoriert.“

Ianto kehrte aus der Küche zurück und reichte Jack eine Tasse Kaffee. “Nicht wirklich ich.“ Er setzte sich. “Ich habe mich nur nicht mehr wohl hier gefühlt und Gwen und Tosh haben ein paar Vorschläge gemacht. Tosh hat mir geholfen, sie umzusetzen.“

Jack nickte verstehend und nahm einen Schluck Kaffee. Er hielt seinen Gesichtsausdruck vorsichtig neutral, aber Ianto konnte an seiner angespannten Haltung sehen, dass ihn etwas störte. Jack stellte die Tasse auf den Tisch. “Du verbringst wirklich eine Menge Zeit mit ihr, oder?“

Ianto warf ihm einen Seitenblick zu, dann starrte er in seinen Kaffee. “Du warst nicht da. Ich … hatte plötzlich viel Zeit für andere Dinge.“

Jack runzelte die Stirn. “Ich bin froh, dass meine Abwesenheit geholfen hat.“ Die Worte waren abgehackt und Ianto überrascht von der Kälte in Jacks Stimme. Der Captain stand auf. “Ich sollte gehen.“

“Was?“ Ianto ergriff überrascht sein Handgelenk. “Jack.“

Der Captain schüttelte ihn ab und ging in den Flur. Er griff nach seinem Mantel, aber Ianto schob sich zwischen ihn und die Garderobe und zog ihn in eine Umarmung. Jack blieb steif und unnachgiebig in seinen Armen, obwohl Ianto merkte, dass er sich kurz ein winziges Stück in seine Richtung lehnte, als unterdrücke er einen Impuls, die Umarmung zu erwidern. Ianto umfasste Jacks Gesicht mit den Händen und sah in seine Augen. Er wünschte, durch sie erkennen zu können, was Jack fühlte – wie früher -, aber er hatte es scheinbar verlernt … oder die Regeln hatten sich geändert.

Ianto seufzte. “Sei nicht so empfindlich.“ Er küsste Jack sanft und streichelte seine Wange. “Bleib noch ein bisschen.“ Er küsste Jack wieder und atmete erleichtert auf, als Jack den Kuss nach kurzem Zögern vertiefte und die Arme um ihn legte. Ianto lächelte und schwächte den Kuss etwas ab, indem er Jacks Lippen auswich und seine Wange küsste. “Ich habe dich vermisst“, sagte er leise.

Jack grub sein Gesicht in Iantos Halsbeuge. Seine Hand glitt unter Iantos Pullover und streichelte warme Haut. “Du hast keine Ahnung, Ianto“, flüsterte er und Ianto glaubte, ein leichtes Zittern in seiner Stimme zu hören. “Du hast keine Ahnung, wie sehr ich ...“ Er zog Ianto näher.

“Jack?“

Der Captain hob den Kopf und blickte in Iantos Augen. Dann küsste er ihn – verzweifelt und leidenschaftlich. Ianto zog Jacks Hemd aus der Hose. Er verstand nicht ganz, was vorging, aber er war bereit, Jack zu folgen und später Fragen zu stellen. Jack zog Ianto den Pullover aus und legte seine Hände auf Iantos Hüften. Iantos Finger glitten unter Jacks Hemd und erkundeten bekanntes Gebiet neu, während der Kuss langsam ruhiger wurde. Dann nahm er Jacks Hand. “Lass uns ins Schlafzimmer gehen“, schlug er vor.

***

Es war still in Iantos Schlafzimmer und beinahe dunkel. Die Lichter der Stadt zeichneten Schatten auf Iantos Vorhänge und der kühle Frühlingswind glitt durch das gekippte Fenster in den Raum. Ianto schob einen Arm unter seinen Kopf und starrte an die Decke. “Erzählt du es mir?“, fragte er leise und zeichnete mit einem Finger Muster auf Jacks Rücken. Jack drückte sein Gesicht in Iantos Halsbeuge und biss sanft zu. Ianto lachte leise und wickelte seine Finger in Jacks noch immer schweißfeuchte Haare, um ihn wegzuziehen. Eines seiner Beine legte sich um Jacks Hüfte und presste sie enger zusammen.

Jack stöhnte leise auf, dann seufzte er. “Es ist so viel passiert. Dir alles zu erzählen ...“ Er brach ab.

Ianto lockerte seinen Griff um Jacks Haare, strich sie glatt. “Willst du nicht oder kannst du nicht?“, flüsterte er.

Jacks Hand streichelte seine Seite, von seiner Schulter hinunter zur Hüfte und wieder zurück. “Beides.“

“Warum kannst du nicht?“

Jacks Hand hielt inne. Es war lange still. Ianto war nicht mal ganz sicher, ob Jack in dieser Pause überhaupt atmete. Er legte die Arme um Jack und drückte ihn an sich. Er fragte sich, was passiert war, während Jack mit dem Doktor reiste. Was ihn so verändert, so empfindlich gemacht hatte, so traurig. Er schloss die Augen, atmete den Geruch von Schweiß und Jacks Shampoo ein. Es trieb ihm beinahe Tränen in die Augen. Eine Weile lang hatte er geglaubt, nie wieder so mit Jack zusammen sein zu können. Natürlich hatte er verstanden, wieso Jack gegangen war. Zumindest hatte er es versucht, obwohl er sich nie hatte vorstellen können, warum Jack sich nicht von ihnen verabschiedet hatte. Aber Ianto war meistens in der Lage gewesen, sich von diesen Gedanken abzulenken. Die Arbeit hatte ihn beschäftigt. Schlimm waren die Nächste gewesen. Dann war er nicht mehr um die Frage herum gekommen, ob Jack okay war – immerhin würden sie nie erfahren, wenn ihm etwas zustoßen sollte -, ob er glücklich war, ob er gefunden hatte, wonach er suchte. Und er hatte sich gewünscht, dass Jack zurückkehrte oder ihm ein Zeichen gab – irgendetwas, um ihn wissen zu lassen, dass er in Ordnung war. Aber es kam nie etwas. Stattdessen beherrschten Albträume Iantos Schlaf und zeigten ihm Jack, der nicht in Ordnung war, nicht glücklich und nicht wieder vereint mit seinem Doktor.

Ianto schob die Erinnerungen von sich und konzentrierte sich auf Jack. “Ich bin hier“, sagte er leise. “Ich gehe nirgendwo hin.“

Jack richtete sich etwas auf, gerade genug, um ihn ansehen zu können und die Finger einer Hand glitten zärtlich – nachdenklich - über Iantos Wange. “Was ich erlebt habe, ist nie passiert. Ich kann also nicht mit dir darüber reden.“

Ianto runzelte die Stirn. “Es ist passiert, sonst würdest du dich nicht daran erinnern.“

Jack versuchte, die Falten glatt zu streicheln, und er hatte Erfolg. “Okay. Dann will ich es dir nur nicht erzählen.“

Ianto nickte langsam. “Das muss ich dann wohl akzeptieren.“

Jack küsste ihn zärtlich und legte seinen Kopf zurück auf Iantos Brust, über sein Herz. Ianto drehte den Kopf und blickte aus dem Fenster.

***

Als Ianto Kaffee auf Jacks Schreibtisch abstellte, ergriff der Captain seine Hand und zog ihn für einen flüchtigen Kuss zu sich hinunter. Ianto blieb für einen weiteren, tieferen Kuss und richtete sich dann wieder auf. Jack nahm die Tasse und fragte: “Bleibst du heute Abend hier?“

Ianto schüttelte den Kopf. “Ich treffe mich mit Tosh.“

“Wieder tanzen?“, fragte Jack in diesem vorsichtig neutralen Ton, den Ianto zu hassen begann, und wandte sich seinem Computer zu.

“Nein. Wir haben nichts besonderes vor.“

Jack runzelte die Stirn und drehte sich wieder zu Ianto. “Dann triff dich mit mir. Wir haben was besonderes vor.“

Ianto hob die Augenbrauen. “Sex?“

Jack breitete die Arme aus, als wäre das selbstverständlich und der einzige Grund, den er brauchte, um Ianto zum Bleiben zu bewegen. Das störte den jungen Mann und er schüttelte den Kopf. “Die Verabredung mit Tosh steht schon seit Wochen. Jeden Donnerstag.“

“Du könntest ihr absagen“, meinte Jack.

Ianto nickte langsam. “Das könnte ich.“ Er verschränkte die Arme. “Aber das will ich nicht.“

Jacks Augen verengten sich. “Du verbringst die Zeit lieber mit Tosh?“

“Jack, darüber haben wir schon gesprochen.“

“Na ja“, meinte Jack mit giftiger Stimme, “vielleicht ist mir dieses kleine … Arrangement zwischen euch einfach ein Rätsel.“

Ianto runzelte die Stirn. “Was meinst du?“

Jack wandte sich wieder ab und starrte auf seinen Computerbildschirm. “Das weißt du.“

Ianto blickte seinen Hinterkopf lange an und wartete, ob Jack sich wieder zu ihm herumdrehen würde, aber offenbar sah der Captain das Gespräch als beendet an. Ianto stieß sich vom Schreibtisch ab und ging in Richtung Tür. Er blieb stehen und drehte sich noch einmal zu Jack herum. “Wenn du denkst, dass Tosh und ich etwas miteinander haben, dann liegst du falsch. Ich sehe aber eigentlich überhaupt keinen Grund, meine Beziehung zu ihr vor dir zu rechtfertigen, Jack.“

Ein trotziger Blick aus blauen Augen schlug ihm entgegen. “Warum tust du es dann?“

Ianto öffnete die Tür. “Keine Ahnung. Sag mir Bescheid, wenn du dich wieder beruhigt hast.“

Teil 2
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