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Inhalt: Charlie starrte ihn forschend an, während Ian einen Arm um seine Hüfte legte und ihm mit der freien Hand die dunklen Locken aus der Stirn strich. “Sag ja“, flüsterte Ian.

Pairing: Charlie/Ian Edgerton
Rating: NC-17
Spoiler: Sniper Zero, Toxin, Two daughters, Spree, Hot Shot
Setting: reicht von Season 1 bis Season 3
Warnungen: Slash, Sex, böse Worte
Anmerkungen: Geschrieben für die Numb3rs-New Year-Challenge. Ich antworte hiermit auf die Prompts von Truthwritaslies: 1. How they got together und 2. A fight bad enough that it nearly breaks them up, but then something happens and they don’t (nimmt aber nur einen kleinen Teil der Story ein)

Beta: cpwatcher – danke!

Disclaimer: Diese Fanfiction wurde nicht zu kommerziellen Zwecken verfasst. Die Serie Numb3rs und die in ihr vorkommenden Personen gehören den verantwortlichen Produzenten und Autoren. Jegliche Ähnlichkeiten zu lebenden oder toten Personen sind rein zufällig und nicht beabsichtigt.

Teil 1 findet ihr hier
Nicht der Typ Mann Masterlist


2.


Alan Eppes verließ das Haus am Abend. Ian beobachtete, wie Charlies Vater in sein Auto stieg und wegfuhr, erst dann verließ er den Schatten des Hauses, an dem er gelehnt hatte. Es war nicht so, als ob er sich vor Alan verstecken müsste, aber er hasste Smalltalk und auf Alan zu treffen würde genau darin ausarten. Ian hatte mit einigen geschickt platzierten Fragen von Don erfahren, dass Charlie an diesem Abend allein zu Hause sein würde. Während Don noch damit beschäftigt war, die Berichte seines Teams zu McHughs Festnahme zu lesen, war Alan nun auf dem Weg zu seinem Buchclub. Ian hatte Charlie erst am Vormittag gesehen und mit ihm gesprochen, aber das hatte mit dem Fall zu tun gehabt und sie waren streng professionell geblieben. Ein privater Besuch war eigentlich nicht geplant gewesen, aber Ian hatte sich anders entschieden, nachdem McHugh gefasst war. Mit Charlie zusammen zu arbeiten, hatte ihn an die Nacht vor über einem halben Jahr erinnert. Sich seine Befriedigung bei jemand anderem zu suchen, war unter diesen Umständen schlicht und einfach sinnlos. Ian wollte Charlie. Und er wusste, dass Charlie ihn auch wollte.

In der Garage brannte Licht. Als Ian einen Blick durch das halb geöffnete Fenster warf, sah er den Mathematiker mit Kopfhörern vor einer seiner Tafeln stehen und schreiben. Seine Hüften bewegten sich im Takt der Musik und Ian lächelte, als er Charlie den iPod lauter drehen sah. Klopfen oder rufen würde nichts bringen, also schob er das Fenster höher und kletterte in die Garage. Charlie bemerkte nicht, wie Ian hinter ihm herankam. Der Scharfschütze stand einige Momente stumm hinter dem kleineren Mann, ehe er ihm mit einer plötzlichen Bewegung die Kopfhörer runter zog. Erschrocken fuhr Charlie zusammen und drehte sich um, ein tadelnder Ausdruck auf seinem Gesicht. “Don, ich habe dir …“ Er brach ab, als er Ian erkannte. Dann lächelte er. “Hey!“

“Hey!“, antwortete Ian.

Charlie stellte die Musik ab und legte den iPod weg. “Hast du geklingelt? Tut mir leid. Ich höre nichts, wenn ich …“

Er brach ab, als Ian eine Hand in seinen Nacken legte und ihn näher zog. “Charlie“, sagte er leise und rahmte sein Gesicht mit den Händen ein, ehe er einen leichten Kuss auf seine Lippen drückte. Charlies Hand landete auf Ians Hüfte und seine Finger hakten sich in eine der Gürtelschlaufen, zogen Ian kaum merklich näher, bis sie ihre Körperwärme spüren konnten. Ian festigte seinen Griff, drückte ihre Körper aneinander. Charlie starrte ihn forschend an, während Ian einen Arm um seine Hüfte legte und ihm mit der freien Hand die dunklen Locken aus der Stirn strich. “Sag ja“, flüsterte Ian. Charlie runzelte die Stirn, als stände ein schwer lösbares Problem vor ihm auf der Tafel, und Ian zog das T-Shirt hoch und glitt mit den Fingerspitzen unter den Saum der Jeans. Dort verharrte er. Charlie starrte ihn noch immer unverwandt an. “Sag ja“, wiederholte Ian.

“Was wird das hier?“, fragte Charlie stattdessen.

Ian lächelte. “Wenn du das nicht weißt, musst du wirklich mehr unter Leute, Professor.“ Charlie verzog das Gesicht und Ian wusste in diesem Moment, dass er verloren hatte. Aber er gab sich noch nicht geschlagen und behielt seinen Arm um Charlie. “Es ist nur Sex“, sagte er, “Wir hatten ihn schon. Ich dachte nur -“

“Dass du vorbeikommst und ich lege mich hin und lasse mich ficken?“, fragte Charlie.

Ian biss sich auf die Unterlippe, um ein amüsiertes Lächeln zu unterdrücken. “Ich hätte es netter gesagt. Und ich hätte nicht gedacht, dass du solche Worte kennst.“ Charlie machte einen Schritt zurück und Ian ließ ihn gehen. Er wurde ernst, als Charlie abwehrend die Arme verschränkte. “Waren wir uns nicht einig?“, fragte er.

“Beim letzten mal vielleicht“, meinte Charlie. Ian machte einen Schritt auf ihn zu, aber Charlie blickte ihn fest an und sagte: “Nein, Ian.“

Der Agent zuckte mit den Schultern, stemmte die Hände in die Hüften. “Einen Versuch war’s wert.“ Er ging zum Fenster. “Bis dann, Professor.“ Damit hatte er die Garage ebenso schnell verlassen wie er sie betreten hatte. Er legte die Sache mit Charlie zu den Akten.

Ian war nicht der Typ Mann, der bettelte. Und doch dauerte es ein paar Wochen, bis die Enttäuschung ihm nicht mehr so schwer ihm Magen lag. Auch, wenn er versuchte, sie zu ignorieren.


TBC


Weiter zu Teil 3
Nicht der Typ Mann Masterlist

Comments

( 2 comments — Leave a comment )
callisto24
Feb. 28th, 2010 08:20 pm (UTC)
Oh nein, wieso nur, Charlie? Ich meine, ist doch Ian. Wer kann da widerstehen? *gg*
jolinarjackson
Mar. 1st, 2010 06:42 pm (UTC)
Noch ist die Story nicht fertig ... :)
( 2 comments — Leave a comment )