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Torchwood: Narben (Fanfiction)

Narben

Worte: ~ 500
Inhalt: Ihr starker, fähiger, unerschütterlicher Jack … zerbrach.
Charaktere: Rhys Williams, Gwen Cooper, Jack Harkness, Ianto Jones
Pairing: Gwen/Rhys, Jack/Ianto
Rating: PG
Spoiler: Wundmale
Setting: nach Wundmale
Warnungen: Erwähnung von Canon Character Deaths
Anmerkungen: Geschrieben für torchwood_las. Der Prompt war In The Dark und das Element, das vorkommen musste, war Musik. Ich habe positives und negatives Feedback für diese Story bekommen und das zeigt so ziemlich, wie ich auch selbst darüber denke. Ich habe diese Story geliebt, als sie noch die Original-Länge hatte, aber nachdem ich kürzen musste, um die verlangte Höchst-Wortanzahl zu erreichen, mochte ich sie nicht mehr so sehr. :) Ich poste sie jetzt trotzdem, um eine vollständige Sammlung all meiner FFs zu haben. Die nächste Runde wird besser ...
Disclaimer: Diese Fanfiction wurde nicht zu kommerziellen Zwecken verfasst. Die Serie Torchwood und die in ihr vorkommenden Personen gehören den verantwortlichen Produzenten und Autoren. Jegliche Ähnlichkeiten zu lebenden oder toten Personen sind rein zufällig und nicht beabsichtigt.

***
***


Rhys hatte nie erwartet, dass es hier passieren würde. Bomben, Explosionen, Tod und Terror. Und seine Frau mittendrin. Wie durch ein Wunder noch am Leben. Neben ihm in ihrem Bett. Er hörte ihren Atemzügen zu, während draußen die Sirenen der Polizeiautos miteinander verschmolzen und zum Soundtrack des Entsetzens wurden. Das Schlimmste war vorbei, aber noch immer streiften Plünderer durch die Straßen und raubten Geschäfte und Wohnungen aus.

Gwen seufzte laut und in dem schwachen Licht, das von draußen kam, sah Rhys, dass ihre Augen offen waren.

"Bist du okay?", fragte er und gab sich dann einen mentalen Tritt. "Ich meine-"

"Ich weiß, was du meinst. Ich bin okay." Wenn man bedachte, dass Owen und Tosh tot waren. Sie berührte seine Wange. "Ich werde mal nach den beiden anderen sehen." Mit diesen Worten verließ sie ihr Bett.

Rhys schloss die Augen und wartete. Es sollte nicht lange dauern, zum Wohnzimmer zu schleichen und nachzusehen, ob Jack und Ianto, die auf der ausziehbaren Couch schliefen, in Ordnung waren. Gwen hatte sie mitgebracht, als sie für eine Pause nach Hause gekommen war. Scheinbar gab es im Moment zu viele Geister in der Basis, um dort zu schlafen. Iantos Wohnung war zerstört - eine der Bomben hatte sie getroffen. Rhys hatte den Abend damit verbracht, Gwen dabei zuzusehen, wie sie sich an die Überreste ihres Teams klammerte und sogar Ianto, normalerweise distanziert, hatte ungewöhnlich oft ihre Nähe gesucht. Aber Jack ... er war merkwürdig zurückhaltend gewesen und hatte aus dem Fenster gestarrt - allein.

Rhys glaubte, dass er lange genug gewartet hatte und stand auf, um Gwen zu folgen. Er fand sie an den Türrahmen zum Wohnzimmer gelehnt stehend und wollte gerade fragen, was los war, als er es hörte: Schluchzen. Er folgte ihrem Blick.

Im schwachen Licht der Straßenlaternen, das durch die Fenster kroch, saß Jack in Iantos Armen und weinte. Ihr starker, fähiger, unerschütterlicher Jack … zerbrach.

Ianto drehte den Kopf in Rhys' und Gwens Richtung. Er sagte jedoch nichts, akzeptierte ihre Anwesenheit in Jacks Namen. Und dann löste Gwen sich aus ihrer Starre und kletterte zu den beiden ins Bett. Als Rhys die drei beobachtete, traf ihn der Verlust das erste Mal wirklich. Er würde Tosh nie wieder Gesellschaft leisten, während sie seinen Laptop reparierte. Er würde nie wieder mit Owen zusammen in einem Pub sitzen und Witze über Jack machen. Teamabende würden nie wieder bedeuten, dass sie zu sechst etwas unternahmen. Und es tat weh.

Es war Jack, der eine Hand in seine Richtung ausstreckte.

Und Rhys akzeptierte, was ihm angeboten wurde.


ENDE
05/12


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