?

Log in

No account? Create an account

Previous Entry | Next Entry

Numb3rs: Verbindungen 10/13 (Fanfiction)

VERBINDUNGEN 10/13

Worte: 28.456
Inhalt: Während er Don bei den Ermittlungen gegen den Drogenboss JM hilft, wird Charlie von einem Auto angefahren. Als klar wird, dass der Unfall in Wahrheit ein Attentat war, beginnt Don sich Sorgen um Charlies Leben zu machen. Ein Wettrennen gegen die Zeit beginnt, Loyalitäten werden in Frage gestellt und Charlie muss gegen seine ganz eigenen Dämonen kämpfen.
Pairing: Charlie/Amita (angedeutet)
Rating: PG
Spoiler: Hinterhalt, Spiel des Lebens
Disclaimer: Diese Fanfiction wurde nicht zu kommerziellen Zwecken verfasst. Die Serie Numb3rs und die in ihr vorkommenden Personen gehören den verantwortlichen Produzenten und Autoren. Jegliche Ähnlichkeiten zu lebenden oder toten Personen sind rein zufällig und nicht beabsichtigt.

Verbindungen Masterlist
Kapitel 9


10.



Als Charlie aufwachte, hatte Regen seine Kleidung durchnässt und er zitterte vor Kälte. Es war noch immer Nacht und über ihm zeichneten sich die schwarzen Silhouetten von Bäumen gegen den dunkelblauen Nachthimmel und die Sterne ab. Sein Kopf dröhnte und etwas stimmte mit seinem Oberkörper nicht. Er hatte keine Ahnung, was passiert war, wusste nur noch, dass er auf dem Weg nach Hause gewesen war. Und er wusste, dass er Hilfe brauchte. Er hustete und bewegte seine rechte Hand – vorsichtig – zu seiner Jeanstasche. Seine Handflächen brannten und seine linke Hand schmerzte mehr als die rechte, also ließ er sie auf dem feuchten Waldboden liegen. Charlie fischte mühsam das Handy aus seiner Tasche und wählte Dons Nummer. Don ging nicht dran. Charlies Brust zog sich panisch zusammen und seine Hand zitterte noch stärker, während er das Handy ans Ohr presste.

Sollte während dem Einsatz doch etwas passiert sein? Warum hatte ihm niemand Bescheid gesagt?

Die Mailbox antwortete schließlich. Charlie schluckte und sagte leise: “Don? Ich glaube, ich bin in Schwierigkeiten. Bitte … geh ran. Bitte …“ Er legte auf, starrte nach oben und bemerkte, dass sich die Bäume über ihm langsam drehten. Ihm wurde übel. Er versuchte, den Notruf zu wählen, aber ihm wurde schwarz vor Augen.


Der Mond schien durch die dünnen Vorhänge in das Krankenzimmer und Charlie blinzelte in dem fahlen Licht. Er musste während dem Gespräch mit David eingeschlafen sein. Er seufzte tief.

“Du bist wach“, sagte jemand und Charlie fuhr zusammen und drehte den Kopf. Ein Mann war von einem Stuhl in der Ecke des Zimmers aufgestanden und trat auf ihn zu. Er war groß und sah gut durchtrainiert aus. Charlie hatte keine Ahnung, wer er war. Und plötzlich dachte er daran, dass Don glaubte, jemand wollte ihn umbringen.

Und wo war David?

Panisch griff Charlie nach dem Rufknopf für die Krankenschwester, aber der Mann ergriff sein Handgelenk. “Hey, schon gut, ich bin’s.“

Charlie versuchte, seine Hand zu befreien und sammelte Luft für einen Hilferuf, aber der Mann drückte eine Hand auf seinen Mund. “Charlie. Mein Name ist Colby, ich arbeite beim FBI. Ganz ruhig.“

Charlie starrte ihn unentschlossen an und Colby ließ seine Hand los, ehe er eine Marke aus seiner Jeanstasche fischte. “Sieht du? Alles okay. Ich habe David abgelöst.“

Colby klopfte ihm auf die Schulter und grinste. “Gute Arbeit, Wunderknabe.“

Charlie entspannte sich etwas, klammerte sich an die Erinnerung, an die freundschaftliche Berührung und das Lächeln auf Colbys Gesicht. Colby ließ ihn los. “Okay?“, fragte er vorsichtig. Charlie nickte. Colby schaltete die Nachttischlampe ein. “Tut mir leid“, sagte er leise, “Wir hätten dich wecken sollen, als ich übernommen habe, hm?“

Charlie schüttelte den Kopf, bereute die Bewegung einen Moment später und schloss gequält die Augen.

“Okay. Brauchst du was? Schmerzmittel? Soll ich die Schwester rufen?“

“Schon gut“, antwortete Charlie.

“Okay“, meinte Colby und steckte die Hände in die Hosentaschen. “Entschuldige.“

“Ist okay“, antwortete Charlie. Er schloss die Augen und drückte seine Wange in das Kissen, das Gesicht von Colby abgewendet.

“Charlie?“, fragte der Agent unsicher und der Mathematiker schluckte Tränen hinunter, unterdrückte ein Schluchzen. Colby musste das Zucken seiner Schultern gesehen haben, denn Charlie spürte, wie er sich auf die Bettkante setzte und eine Hand auf seine Schulter legte. “Hey, Charlie! Alles klar?“

Charlie antwortete nicht.

“Ich kann Don anrufen.“

“Nein“, sagte Charlie schnell. Zögerlich blickte er zu Colby auf. “Ich hasse das nur“, flüsterte er.

“Was genau?“, fragte Colby.

“Nicht in der Lage zu sein … kaum jemanden zu kennen … so viel verpasst zu haben, es ist, als …“ Er brach ab.

“Hey“, machte Colby und seufzte, “niemand macht dir einen Vorwurf.“

“Ich weiß“, antwortete Charlie. Niemand außer ihm selbst.

***

Don empfing ihn an den Fahrstühlen. “Hey, Charlie!“, sagte er.

“Hey!“

Sie machten sich auf den Weg zum Konferenzraum. Das Großraumbüro der Abteilung war wie immer ein Herd an Aktivität. Telefone klingelten, Agents liefen mit Aktenordnern umher und ein Mann wurde gerade von einem Agent in einen der Verhörräume geführt.

“Danke fürs Kommen“, meinte Don und legte einen Arm um Charlies Schultern.

Charlie lächelte. “Kein Problem.“

Don seufzte. “Ich sollte dir sagen, dass der Leiter des anderen Teams – Agent Hitchcock – nicht gerade begeistert von der Idee ist, dich einzubinden.“

“Okay“, meinte Charlie vorsichtig. Sie betraten den Konferenzraum und Charlie nickte Megan, Colby und David zu, ehe er das andere Team anblickte. Drei junge Agents saßen mit Dons Team am großen Konferenztisch – zwei Frauen und ein Mann. Eine der Frauen – rote, lockige Haare fielen auf ihre Schultern und rahmten ein hübsches Gesicht mit großen blauen Augen ein – wirkte jung genug, um gerade von der Akademie zu kommen. Die andere mit schulterlangen, blonden Haaren war etwas älter, die blauen Augen ernst, aber freundlich. Der junge Mann hatte den Kopf auf eine Hand gestützt und eine Hand in den blonden Haaren vergraben. Hinter ihnen stand Tom Hitchcock – groß, schlank, mit dunklen Haaren und Augen. Er blickte Charlie mit einem unverhohlenen Stirnrunzeln an und der Mathematiker fühlte sich unter dem intensiven Blick plötzlich inkompetent und unsicher. Er hatte dieses Gefühl bisher nur bei einem einzigen anderen Agent gehabt – aber inzwischen verband ihn mit Ian Edgerton eine Beziehung, die auf gegenseitigem Respekt aufbaute. Möglicherweise könnte er auch Hitchcock umstimmen.

“Wird das lange dauern?“, fragte der Agent. Möglicherweise auch nicht. Don runzelte die Stirn, während Charlie seine Tasche abstellte.

“Agent Hitchcock, das ist mein Bruder Charlie. Charlie, das sind die Agents Tanja Singer und Sandra Balin. Und der junge Mann hier vorne ist Agent Simon Mirren.“

Charlie lächelte den drei jungen Agents zu und Sandra schenkte ihm ebenfalls ein Lächeln, strich sich die roten Locken hinter die Ohren. Charlie betonte auch ein Lächeln in Hitchcocks Richtung. “Ich werde mir ein Bild von dem Fall machen und sehen, wie ich helfen kann“, erklärte er, ehe er sich neben Megan setzte. Er spürte ihre Hand auf seinem Handgelenk und lächelte ihr dankbar für die stumme Unterstützung zu.

Don blieb stehen und begann das Briefing. “Wir sind hinter JM her. Er ist einer der größten Drogenbosse Amerikas und besonders hier in LA aktiv. In dieser Gegend gilt er als der erfolgreichste Kopf des organisierten Verbrechens. Wir haben keine Ahnung, wie er aussieht. Das Einzige, was wir wissen, ist, dass er eine rechte Hand hat – Freddy Tyson. Den jagen wir jetzt schon eine ganze Weile, sind ihm bisher aber noch nicht auf die Spur gekommen. Wir wissen auch, dass JM Raststätten als Umschlagplätze für seine großen Geschäfte benutzt. Er verkauft die Drogen dort an die Dealer und die an ihre Untergebenen – dann landet das Zeug in Clubs und überall, wo eine Nachfrage besteht. JM dealt alles von Heroin bis hin zu der neuen Lifestyle-Droge Lightning, die die Krankenhäuser seit ein paar Wochen auf Trab hält.“

“Ich habe davon gelesen“, antwortete Charlie.

Colby ergänzte: “Das Zeug ist ziemlich teuer und wird nur in den beliebtesten Clubs verkauft. Die kleinste Überdosis kann zum Tod führen. Dennoch ist das Zeug wahnsinnig angesagt.“

Megan nickte. “Wir hatten in den letzten drei Wochen zehn Tote.“

Charlie nickte verstehend und blickte zu Don. “Ich könnte JMs Umschlagplätze finden.“

Don nickte. “Wir hatten vor allem gehofft, dass du die Cops finden könntest, die JM schmiert.“

Charlie verzog das Gesicht. “Da bräuchte ich eine Unmenge Daten und die müsste ich verarbeiten.“ Er rieb sich die Stirn. “Uh … ich habe diesen Kurs zur sozialen Netzwerkanalyse und ihre Anwendung im realen Leben. Ich könnte die Studenten sicher dafür interessieren, mir beim Input zu helfen.“

“Du kriegst, was auch immer du brauchst“, antwortete Don.


Charlie schlug die Augen auf und blickte Larry an, der in Korrekturen vertieft neben seinem Bett saß. In einer Ecke des Zimmers saß David und las in einer Zeitschrift. Charlie räusperte sich und Larry blickte auf. Erfreut lächelte er. “Charles! Agent Sinclair und ich haben gerade vor ein paar Minuten darüber nachgedacht, ob wir dich wecken sollen.“

Charlie setzte sich vorsichtig auf und verzog das Gesicht, als die Naht in seinem Bauch die Bewegung mit einem Stechen rächte. David nickte, stand auf und rollte einen Rollstuhl vom Ende des Bettes an Charlies Seite. “Dr. Cummings meinte, du solltest mal aufstehen. Wir dachten, wir unternehmen einen Ausflug zum Snack-Automaten im Besucherraum“, schlug David vor und stellte die Bremsen am Rollstuhl fest.

“Okay“, meinte Charlie.

***

Amitas Büro war zwar kleiner, aber dafür bei weitem ordentlicher als das von Charlie. Don ließ seinen Blick über die Bücherregale und die beiden Tafeln neben dem Fenster schweifen, ehe er an den Türrahmen klopfte. Amita blickte von ihrem Computerbildschirm auf. “Hey!“, lächelte sie und Don erwiderte das Lächeln, ehe er ihr Büro betrat.

“Ich wollte gerade los zu Charlie“, meinte die junge Frau.

Don blieb an ihrem Schreibtisch stehen und stemmte die Hände in die Hüften. “Ich hatte eigentlich gehofft, du könntest mir einen Gefallen tun.“

“Schon wieder?“, fragte sie mit einem Grinsen.

Don zuckte mit den Schultern. “Charlie hat Berechnungen für mich angestellt, um dreckige Cops beim LAPD zu finden“, erklärte er.

Amita nickte. “Hat er erwähnt. Ich habe beim Input der Daten geholfen. Er hat eine ziemlich komplexe Gleichung aufgestellt und versucht, die Möglichkeiten zumindest einzukreisen.“

“Ja“, nickte Don und verschränkte die Arme. “Könntest du versuchen, die Arbeit zu Ende zu führen?“

Amita runzelte die Stirn. Don meinte: “Wir haben drei Verdächtige verhört und sind seit Wochen an dem Fall dran, aber wir kommen kaum einen Schritt vorwärts. Sogar Agent Hitchcock greift jetzt nach Strohhalmen. Es war seine Idee. Charlie ist noch zu erschöpft, also dachten wir …“

Amita nickte nachdenklich. “Ich könnte mir die Gleichungen ansehen, aber, Don … du solltest dir bewusst sein, dass Charlie all sein Können in diese Berechnungen gelegt hat. Ich bin nicht er.“

“Das ist mir klar“, antwortete Don, “Aber du bist eine begabte Mathematikerin. Charlie denkt auch so. Versuch es wenigstens.“

Sie nickte. “Okay. Ich sehe mir seine Aufzeichnungen noch mal an. Vielleicht kann mir Larry helfen, obwohl ich das bezweifle. Link-Analysen sind ihm unheimlich.“

“Solange du es nur versuchst“, antwortete Don. “Der Typ, der Charlie töten wollte, ist noch da draußen.“ Er lächelte. “Ich schicke dir einen Agent zum Schutz.“

“Das ist nicht nötig“, antwortete Amita abwinkend.

“Weißt du, mein Bruder würde dasselbe sagen“, lächelte Don, “aber er würde mich erwürgen, wenn ich dich nicht zwingen würde, Schutz anzunehmen.“ Er räusperte sich. “Ich denke übrigens, dass ihr es weiter versuchen solltet.“

Sie runzelte die Stirn. “Was?“

“Daten.“

“Don“, sagte sie seufzend, “im Moment hat er nicht mal eine Ahnung, wer ich bin.“

“Aber er wird sich erinnern“, sagte Don fest, “Und wenn es soweit ist, solltet ihr es weiter versuchen.“

Amita seufzte. Aber sie sagte nichts mehr dazu. Don fand, dass er sich genug eingemischt hatte. “Ich bin dann weg. Ich schicke dir den Agent, okay?“

Sie nickte und er ging.

***

Dr. Cummings saß auf der Bettkante und kontrollierte Charlies Pupillen mit einer kleinen Lampe. “Die Reaktion ist gut“, sagte sie und steckte die Lampe in die Brusttasche ihres Kittels. “Wie sind die Schmerzen?“

“Besser“, antwortete Charlie.

“Die OP-Narbe sieht gut aus. Mit etwas Glück, wenn es Ihnen übermorgen noch etwas besser geht, können wir Sie entlassen.“

Charlie lächelte erleichtert. “Das wäre gut.“

“Aber“, sagte Cummings und blickte ihn ernst an, “strikte Bettruhe. Keine Aufregung. Und Sie müssen die Medikamente nehmen, die wir Ihnen mitgeben. Sie werden auch Schmerzmittel von uns bekommen, die Sie bitte nehmen. Und wenn es zu schlimm wird, falls Übelkeit oder Schwindel auftreten, kommen Sie wieder hierher, okay?“

Alan, der in einer Ecke stand, antwortete an Charlies Stelle. “Verstanden. Ich sorge dafür.“

Cummings lächelte ihn an. “Das denke ich mir.“ Dann konzentrierte sie sich wieder auf Charlie. “Wie sieht’s mit den Erinnerungen aus?“

Er verzog das Gesicht. “Ab und zu kommen welche zurück, aber es ist noch ziemlich bruchstückhaft.“

“Okay“, sagte Cummings, “Das ist aber ein gutes Zeichen.“ Sie stand auf. “Wir sprechen uns auf jeden Fall morgen wieder. Ich werde Ihnen auch meine Telefonnummer geben, damit Sie jederzeit anrufen können, falls Ihnen etwas Sorgen bereitet.“

“Hey, Don! Es ist jetzt fast Mitternacht. Ich mache mir ein bisschen Sorgen, weil du nicht dran gehst. Ich fahre jetzt nach Hause. Ruf mich an, okay?“

Charlie schloss die Augen und rieb sich die Stirn.

“Dr. Eppes?“

Er schüttelte den Kopf. “Schon gut. Alles okay.“

Sie musterte ihn kritisch und er lächelte versichernd. “Wirklich.“

Über ihm die Regenwolken und Scheinwerferlicht zerschnitt die Dunkelheit und er hörte Schritte. Jemand beugte sich über ihn. “Verdammt.“

***

Amita schüttelte frustriert den Kopf und trat von der Tafel zurück. Sie blätterte in Charlies Notizen und strich sich die langen Haare hinter die Ohren. Agent Simon Mirren, der in einer Ecke ihres Büros saß, wandte den Blick vom Campus unter ihrem Fenster ab. “Alles in Ordnung?“

Sie schüttelte den Kopf. “Nein“, antwortete sie, “irgendetwas stimmt hier nicht. Entweder hat Charlie einen Fehler gemacht oder …“ Sie rieb sich die Stirn. “Oder er hat etwas gesehen, was ich nicht sehen kann.“

Simon blickte auf die Tafel – übersäht mit mathematischen Formeln in einer sorgfältigen und gut leserlichen Schrift – und hob die Augenbrauen. “Ich bin gut in Mathe, aber …“ Er zuckte mit den Schultern. “Das ist mir zu hoch.“

“Charlie hat versucht, dreckige Cops mit dieser Gleichung zu finden. Er scheint zu keinem Ergebnis gekommen zu sein.“

“Vielleicht gibt es keine“, meinte Simon.

“Nein, daran liegt es nicht. Da ist etwas … es hat ihn irritiert. Er hat einfach aufgehört und völlig neu angefangen. Mit neuen Daten, die ich nicht kenne.“

Simon kniff die Augen zusammen und unterzog die Gleichungen einem konzentrierten Blick. Dann lächelte er. “Nein, mir ist das immer noch zu hoch.“

Amita wandte sich zu ihrem Schreibtisch um und durchsuchte die Ordner, die sie aus Charlies Büro mitgenommen hatte: Personalakten von Polizisten, Berichte von Verbrechen, die im Zusammenhang mit JM standen … sie setzte sich in ihren Stuhl. “Etwas fehlt“, sagte sie.

Simon war wieder dazu übergegangen, den Campus zu beobachten, drehte sich nun aber zu Amita. “Bitte?“

Sie schüttelte den Kopf. “Charlie verwendet Daten, die ich noch nie gesehen habe und die in keiner dieser Akten oder auf seinem Laptop sind. Ich habe alles mehrfach kontrolliert. Etwas fehlt.“ Sie blickte zu Simon auf. “Charlie nimmt immer die Dinge, an denen er arbeitet, überall hin mit. Was auch immer fehlt, muss in seinem Rucksack gewesen sein, als er angefahren wurde.“

Simon nickte verstehend. “Jemand hat es mitgehen lassen.“

Kapitel 11
Verbindungen Masterlist