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Numb3rs: Verbindungen 13/13 (Fanfiction)

VERBINDUNGEN 13/13

Worte: 28.456
Inhalt: Während er Don bei den Ermittlungen gegen den Drogenboss JM hilft, wird Charlie von einem Auto angefahren. Als klar wird, dass der Unfall in Wahrheit ein Attentat war, beginnt Don sich Sorgen um Charlies Leben zu machen. Ein Wettrennen gegen die Zeit beginnt, Loyalitäten werden in Frage gestellt und Charlie muss gegen seine ganz eigenen Dämonen kämpfen.
Pairing: Charlie/Amita (angedeutet)
Rating: PG
Spoiler: Hinterhalt, Spiel des Lebens
Disclaimer: Diese Fanfiction wurde nicht zu kommerziellen Zwecken verfasst. Die Serie Numb3rs und die in ihr vorkommenden Personen gehören den verantwortlichen Produzenten und Autoren. Jegliche Ähnlichkeiten zu lebenden oder toten Personen sind rein zufällig und nicht beabsichtigt.

Verbindungen Masterlist
Kapitel 12


13.



Don nahm seine Jacke von der Rückenlehne des Stuhls und nickte Colby und Megan zu. “Ich komme nach dem Abendessen wieder.“

Colby nickte und Megan meinte: “Grüß Charlie von uns.“

Don lächelte ihr zu und machte sich auf den Weg zum Fahrstuhl. Während er die Jacke anzog, versuchte er bereits, für die nächsten beiden Stunden abzuschalten. Er wollte sich auf seine Familie konzentrieren und sein Vater schätzte es nicht, wenn Don in Gedanken noch bei der Arbeit war.

Er wartete vor den Fahrstühlen, als Agent Sandra Balin auf ihn zugeeilt kam. “Agent Eppes!“

Er drehte sich zu ihr um.

“Der AD will Sie sehen.“

Er runzelte die Stirn. “Was? Ich habe ihm heute Nachmittag erst ein Update gegeben.“

Sie zuckte ratlos mit den Schultern. “Er sagte, sofort. Und er klang wütend.“

***

Don lief unruhig im Vorzimmer von AD Gerald Wright auf und ab. Seine Sekretärin Melinda – eine Frau in den späten 50ern mit grauen kurzen Haaren und einem resoluten Auftreten – blickte ihn bereits vorwurfsvoll an, wann immer er ihren Schreibtisch passierte. Don schenkte ihr ein entschuldigendes Lächeln, ehe er sich an die Wand lehnte und die Hände in die Hosentaschen schob. Er sah auf die Uhr und seufzte ungeduldig.

“Der AD wird Sie rein rufen lassen, sobald er sein Gespräch beendet hat“, sagte Melinda ruhig.

Don nickte. “Ich dachte nur, er wollte mich sofort sehen.“

“Er wird seine Gründe haben.“

“Sicher“, antwortete Don und grinste Melinda an. “Er bestraft mich dafür, dass wir noch keine Ergebnisse haben.“ Er überlegte, ob er seinen Vater anrufen und ihm sagen sollte, dass er später kommen würde – falls überhaupt. Er wartete seit einer Viertelstunde darauf, dass Wright ihn in sein Büro rief. Bisher ließ sich der AD jedoch Zeit mit der Telefonkonferenz, die er augenblicklich führte. Don blickte zum wiederholten Male auf seine Uhr, verdrehte die Augen und wartete.

***

Amita starrte auf Charlies Formel, als würde sie sich dadurch von alleine lösen, und seufzte tief. Larry war in den Pausenraum gegangen, um ihnen frischen Kaffee zu holen, und Amita saß alleine im Konferenzraum. Sie sah auf die Uhr. Vielleicht sollte sie zu Charlie fahren, dort mit ihm und Alan essen und dann wieder gestärkt an die Arbeit gehen. Sie schüttelte den Kopf. Sie musste die Lösung finden. Sie konnte nicht mehr so weit entfernt davon sein. Sie rief ein Excel-Dokument auf, in dem sich die Daten aller Polizisten befanden, die sie bisher ausgewertet hatten und starrte nachdenklich auf die viel zu lange Liste. Ganz am Ende hatte Larry einen Agenten des FBI eingetragen, der durch seine Ehefrau Verbindungen zum LAPD hatte und somit ebenfalls verdächtig war. Sie erstarrte. “Oh mein Gott.“ Ihre Hände begannen vor Aufregung zu zittern, als sie die Stapel von Notizen durchsuchte, die auf dem Tisch lagen.

Larry kam in diesem Moment zurück. “Hektik dürfte sich kontraproduktiv auswirken“, sagte er.

Amita fragte nur ungeduldig: “Wo ist die Notiz?“

“Welche-“

“Die Nummern und Buchstaben, die Charlie im Krankenhaus gemurmelt hat. Wo sind sie?“

Larry stellte die beiden Tassen ab und half ihr suchen. “Amita-“

“Sieh dir das an“, sagte sie aufgeregt und deutete auf die Tabelle.

Larry runzelte die Stirn. “Wir machen seit Stunden nichts anderes.“

Amita fand die Notiz und hielt sie neben den Bildschirm. “Sieh dir das an“, wiederholte sie fassungslos.

Sie konnte spüren, dass Larry wusste, was sie meinte. Er lehnte sich vor und starrte auf den Bildschirm. “Charles hat ihn identifiziert“, sagte er.

“Es heißt nicht Beta 13 48 Omega 83. Sondern B1348O83. Er muss die Buchstaben nach dem Unfall in seiner Verwirrung ins Griechische übersetzt haben. Die Kombination ist wie die der Dienstnummer dieses Agenten.“

“Es ist eine Dienstnummer des FBI“, sagte Larry.

“Es ist die Dienstnummer von Charlies Angreifer.“

***

Er klopfte an die Haustür der Eppes und Agent Mirren lächelte David zu, als der öffnete. “Simon, was machen Sie hier?“

“Eppes schickt mich. Ich soll Sie mal ablösen.“ Ein Blick durch das gemütliche Wohnzimmer zeigte ihm Charlie schlafend auf der Couch und seinen Vater in einem der Sessel, die Zeitung in der Hand.

Er blickte Simon über die Ränder seiner Brille hinweg an. “Soll das heißen, dass er nicht zum Abendessen kommt?“

Simon schüttelte den Kopf. “Er wird es wohl nicht schaffen, Mr. Eppes. Wir sind allein.“

***

“Sagen Sie mir, wieso“, keuchte Charlie, “Wir haben Ihnen vertraut.“

Simon Mirren starrte kalt zu ihm herunter und zuckte mit den Schultern. Er festigte den Griff um den Baseballschläger.


Charlie schlug die Augen auf und zuckte zusammen, als er Agent Mirren die Haustür schließen sah. Er war es gewesen. Die ganze Zeit. Charlie erinnerte sich an den Abend. Daran, an der Gleichung gescheitert zu sein, weil etwas gefehlt hatte. Daran, frustriert gewesen zu sein. Daran, die Akten gelesen und festgestellt zu haben, dass jede Information, die scheinbar an JM gegangen war – über Razzien, Befragungen und Zeugen – auch dem FBI bekannt gewesen war. Daran, in Dons Büro angerufen zu haben und nur Simon Mirren erreicht zu haben, dem er sagte, dass sie mit dem LAPD falsch lagen und dass er nach einem Abstecher nach Hause sofort ins Büro kommen wollte. An den Unfall.

Alan verschwand in der Küche. Charlie schluckte schwer und schloss schnell die Augen, als er Mirren den Kopf in seine Richtung drehen sah. Der Agent räusperte sich leise und Charlie öffnete vorsichtig die Augen. Der junge Mann blickte zur Küche und holte seine Waffe aus dem Holster. Mirren wusste, dass Charlie ihn identifizieren konnte. Panik ergriff von ihm Besitz. Er wusste nicht, was er tun sollte. Er konnte nicht weglaufen, denn sein Bein war noch immer in einem Gips und er würde sich auf den Krücken niemals schnell genug bewegen können. Seine Augen fanden sein Handy auf dem Tisch und er griff danach. Mirren blickte in diesem Moment zu ihm auf. Charlie starrte ihn an, dann richtete er sich auf und holte Luft, um nach seinem Vater zu rufen. Mirren war schneller. Er hechtete zur Couch und drückte Charlie zurück, eine Hand auf seinen Mund gepresst und ein Knie in seinen Magen gestemmt. Charlie schrie leise auf und versuchte, sich zu wehren, aber Mirrens Knie drückte auf seine Operationsnarbe und ihm stiegen Tränen in die Augen vor Schmerz.

“Jetzt ganz leise“, sagte Mirren und drückte den Lauf der Waffe an Charlies Kopf. Er grinste. “Es wird auch nicht wehtun.“

***

“Agent Mirren?“, fragte Don schockiert und drückte das Handy fester ans Ohr, “Megan, ist Amita sicher?“

“Ja“, antwortete sie.

“Wo ist er?“, fragte Don.

Die Tür zu AD Wrights Büro öffnete sich. Wright blickte ihn verwirrt an. “Agent Eppes, was machen Sie hier?“

“Wollten Sie mich nicht sehen?“, fragte Don. Megans Stimme lenkte ihn von Wrights Antwort ab.

“Er ist nicht hier, Don. Er hat das Gebäude vor einer halben Stunde verlassen.“

Don drehte sich der Magen um. Wright starrte ihn abwartend an. “Agent Eppes.“

Don ließ das Handy sinken. “Er wollte mich ablenken … damit ich nicht nach Hause fahre.“

“Was?“, fragte Wright verwirrt.

Don ignorierte ihn und sprach stattdessen wieder in das Handy. “Megan, schick eine Einheit zu Charlie. Mirren wird dort hinfahren. Er wird Charlie umbringen.“

***

David stellte das Radio leiser, ehe er das Handy abhob. “Sinclair?“

“David, Agent Mirren wird zu Charlie kommen. Er ist JMs Mann. Bring Charlie und meinen Vater in Sicherheit.“

Don klang außer Atem und David hörte laute Schritte, als würde er rennen. Er bremste seinen Wagen und fuhr an den Straßenrand. “Don, Agent Mirren hat mich vor ein paar Minuten abgelöst. Er ist schon in Charlies Haus.“

***

Charlie starrte Mirren schwer atmend an, während der Agent ihn kalt anlächelte. “Schöne Grüße von JM“, sagte Mirren. Charlie konnte seine Überraschung nicht verbergen, als plötzlich Alan über Mirren erschien. Die Bratpfanne traf den Agenten mit solcher Wucht, dass er von Charlie runter und über den Kaffeetisch geschleudert wurde. Ein Schuss löste sich und die Kugel durchschlug das Fenster. Glasscherben regneten auf Charlie hinunter und er schützte sein Gesicht mit den Händen. Alan riss ihn von der Couch und mit zur Haustür. Charlie schrie auf, als er sein Bein unwillkürlich belastete, und Alan schlang einen Arm um seine Hüfte. Charlie klammerte sich an seinen Vater, als sie das Haus stolpernd verließen. Eine Kugel zischte an Charlies Kopf vorbei und traf einen der Holzpfeiler. Erschrocken machte er einen Schritt zur Seite. Alan stolperte über Charlies Gips, sie verloren das Gleichgewicht und fielen die Treppen der Veranda herunter. Mirren stürmte mit vor Wut verzerrtem Gesicht aus dem Haus, gerade, als Davids Wagen mit quietschenden Reifen in der Einfahrt hielt. David stieg aus und richtete seine Waffe auf Mirren, der mit seiner Charlie zielte.

“Lassen Sie die Waffe fallen“, befahl David. Alan zog Charlie näher und richtete sich etwas auf, sodass er ihn so gut wie möglich mit seinem Körper schützen konnte.

“Einen Schritt näher und ich drücke ab“, drohte Mirren. Sirenen zerschnitten die stickige Sommerluft. Charlie wusste aber, dass sie noch ein ganzes Stück entfernt waren. Mirren atmete schwer und seine Augen suchten die Umgebung ab.

’Er realisiert gerade, dass er verloren hat’, dachte Charlie. Eine Hand seines Vaters zog ihn noch näher und er blickte kurz zu Alan, der Mirren ängstlich anstarrte und dann die Waffe, die auf Charlie gerichtet war. Die Sirenen kamen näher und Mirrens Gesicht versteinerte.

Charlie konnte den Augenblick sehen, in dem er sich dazu entschloss, das zu tun, wofür er gekommen war. Egal, was für Konsequenzen das für ihn hätte. Er blickte zu Charlie und drückte ab.

***

Don sah die beiden Krankenwagen und die drei Wagen des LAPD vor seinem Haus und fuhr sich mit einer zitternden Hand durch die Haare. Er bremste scharf und stieg aus seinem Wagen. Er rannte auf sein Elternhaus zu, winkte einen Officer ungeduldig mit seiner Marke zur Seite und blickte sich um. Er konnte seinen Vater nicht sehen und Charlie ebenfalls nicht. Panik schnürte ihm die Luft ab.

“Don!“, rief jemand und er sah David winken, der neben einem der Krankenwagen stand. Don eilte zu ihm und zu der geöffneten Doppeltür auf der Rückseite. Charlie saß auf dem Boden des Wagens. Ein Sanitäter kontrollierte seinen Gips.

Als Charlie Don erblickte, stiegen ihm Tränen in die Augen. “Donnie …“

Der Agent schüttelte den Kopf und schloss ihn in die Arme. Eine seiner Hände grub sich in Charlies Haare. “Gott sei Dank“, flüsterte er, “Charlie …“

Sein Bruder schlang die Arme um Dons Hals. “Donnie … es ist Dad.“

Don erstarrte. “Was?“, fragte er. Er löste sich aus der Umarmung und starrte Charlie an. “Was ist mit Dad?“

David antwortete: “Mirren hat auf Charlie geschossen. Dein Vater hat die Kugel abgefangen.“

Fassungslos starrte Don David an. “Welches Krankenhaus?“, fragte er dann atemlos.

“Keins, Donnie“, sagte Alan hinter ihm und Don drehte sich zu ihm um.

“Dad.“ Erleichtert lächelte er.

Sein Vater trug den Arm in einer provisorischen Schlinge und er wirkte etwas blass, aber seine Verletzung war offensichtlich nicht lebensgefährlich. “Es war nur ein Streifschuss, Charlie“, sagte Alan ruhig und Don legte seinem Bruder eine Hand auf die Schulter.

Charlie stieß zittrig die Luft aus. “Ich dachte-“

“Alles okay“, antwortete Alan beruhigend und lächelte Charlie an, “Ich soll zwar mit ins Krankenhaus, um sicher zu gehen, aber mir geht’s gut.“

“Wo ist Mirren?“, fragte Don.

David schüttelte den Kopf. “Er hat auf Charlie geschossen und dann auf sich selbst. Er ist tot.“

“Also ist es vorbei?“, fragte Alan und setzte sich neben Charlie. Er legte einen Arm um seinen jüngsten Sohn.

“Nein“, antwortete Don, “nein, das ist es nicht. Mirren wollte Charlie nicht deshalb umbringen, weil er ihn hätte identifizieren können. Er wusste, dass er mit dem Mord nicht davon kommen würde. So, wie er es geplant hat, hätten wir alle sofort gewusst, dass er es gewesen ist. Ich wette, er wollte nach dem Mord das Land verlassen und JM hätte es ihm möglich gemacht.“ Don schüttelte den Kopf. “Er wollte jemand anderen schützen. Jemand, der nach Charlies Tod weiterhin beim FBI hätte bleiben können – unerkannt.“

Charlie runzelte die Stirn. “Aber ich habe nur Mirren erkannt. Ich weiß, da war noch jemand, aber ich habe das Gesicht nicht gesehen.“

“Das konnte Mirren nicht wissen“, antwortete Don.

“Wisst ihr denn, wer es ist?“, fragte Alan.

Don nickte. “Allerdings.“

***

“Agent Tanja Singer“, sagte Megan und verschränkte die Arme. Die junge Frau blickte sie verwirrt an, ihre Jacke in der Hand und ihre Handtasche über einer Schulter. Sie war bereit, nach Hause zu gehen. Colby trat hinter sie. “Wir wissen, dass Sie für JM arbeiten“, sagte Megan.

Tanjas Augen weiteten sich ungläubig. “Was? Nein.“

Megan fuhr unbeirrt fort. “Wir wissen, dass Sie Agent Eppes heute zu AD Wrights Büro gelockt haben, um Ihrem Komplizen Simon Mirren die Möglichkeit zu geben, Charlie zu töten.“

Tanja schüttelte den Kopf. “Ich habe nichts dergleichen getan. Sandra hat Agent Eppes zu AD Wright geschickt.“

“Agent Balin hat uns gesagt, dass Sie sie darum gebeten haben, Agent Eppes zum AD zu schicken.“

“Das ist nicht wahr“, antwortete Tanja.

“Und zwar kurz nachdem ein Anruf von einem Wegwerfhandy auf Ihrem Handy einging, der von Agent Mirren kam.“

“Nein, das …“ Tanja schluckte und drehte sich kurz Hilfe suchend zu Colby um. Als er nur die Augenbrauen hob, schaute sie wieder zu Megan. “Das war mein Freund.“

“Das Wegwerfhandy konnte vorhin in Agent Mirrens Auto sicher gestellt werden. Ihre Handnummer ist darin auf der Liste der gewählten Nummern gespeichert.“

Tanja schloss die Augen. Als sie sie wieder öffnete, war die verunsicherte junge Frau verschwunden und stattdessen wurde Megan von einer kühlen, gefassten Verbrecherin angestarrt. “Wegwerfhandys“, sagte sie verächtlich, “dieser Idiot. Die sind zum Wegwerfen da.“

***

Als Don ein paar Tage später den Garten seines Elternhauses betrat, fand er Charlie auf einem der Liegestühle in der Sonne. Sein Bruder hatte die Augen geschlossen und schien zu schlafen. Klausuren lagen auf seinem Bauch und ein roter Stift befand sich in seiner Hand. Don lächelte kopfschüttelnd und nahm die Papiere zur Hand, ehe der leichte Sommerwind sie wegwehen konnte. Charlie öffnete die Augen. “Ich schlafe nicht“, sagte er.

“Hm“, machte Don, “sah sehr danach aus.“

Charlie lächelte. Er setzte sich etwas auf. “Und? Wie lief die Besprechung?“

“Tja“, meinte Don seufzend, “wir sind den Fall los. AD Wright überlässt es einem anderen Team mit frischeren Augen, JM zu fangen.“

“Ich bezweifle, dass das so bald gelingt“, meinte Charlie.

“Ich auch“, seufzte Don. “Aber“, meinte er dann, “wir müssen uns wenigstens keine Sorgen darum machen, dass er dich wieder angreifen lässt. Die Personen, die du als seine Leute identifizieren könntest, sind entweder tot oder in Haft. Ich werde die Agenten von dir abziehen.“

Charlie nickte erleichtert. “Gut. Langsam wurde es nervig, überall hin verfolgt zu werden.“

“Wie war der Termin beim Arzt?“, fragte Don.

“Oh, ich darf mich mehr bewegen, aber der Gips bleibt noch ein paar Wochen. Und es ist wohl ein gutes Zeichen, dass fast alle meine Erinnerungen wieder da sind, obwohl ich auf manche hätte verzichten können.“ Charlie lächelte und Don grinste zurück.

“Das Date mit Amita?“, fragte er.

Charlie verdrehte die Augen. “Was für eine Katastrophe.“

“Sag mir, dass ihr es wieder versuchen werdet.“

Charlie biss sich auf die Unterlippe, dann schüttelte er den Kopf. “Ich weiß nicht.“

“Charlie“, seufzte Don, “mal ehrlich, was hält euch ab? Ihr mögt einander … ihr hab die gleichen merkwürdigen Interessen … stell dir mal die Kinder vor, die ihr haben könntet.“

“Jetzt haben wir schon Kinder? Können wir nicht erst mal eine Beziehung anfangen?“

Don lachte. Dann legte er eine Hand auf Charlies Schulter. “Charlie, versuch es.“ Er grinste. “Schlimmer als euer erstes Date kann es schließlich nicht mehr werden.“

Charlie warf seinen Stift nach ihm.


ENDE
05/10

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