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Feind im Spiegel

Worte: 40.911
Inhalt: Nach Iantos Verrat glaubt Jack die Kontrolle über sein Team verloren zu haben. Er versucht, die mentalen Wunden zu heilen, obwohl er selbst nicht in der Lage ist, Ianto vollständig zu vergeben. Als das Team dann scheinbar von jemandem bedroht wird, der über Gedankenkontrolle Zugang zu Torchwood sucht, ahnen sie nicht, dass der Feind bereits unter ihnen ist …
Charaktere: Jack Harkness, Ianto Jones, Owen Harper, Toshiko Sato, Gwen Cooper, Rhys Williams, Myfanwy, OCs
Pairing: Jack/Ianto, Gwen/Rhys, Tosh/OC, Owen/OC
Rating: PG-13
Spoiler: Tag Eins, Cyber Woman
Setting: nach Cyber Woman
Warnungen: Kraftausdrücke, wirklich kurze Dub-Con Kussszene
Disclaimer: Diese Fanfiction wurde nicht zu kommerziellen Zwecken verfasst. Die Serie Torchwood und die in ihr vorkommenden Personen gehören den verantwortlichen Produzenten und Autoren. Jegliche Ähnlichkeiten zu lebenden oder toten Personen sind rein zufällig und nicht beabsichtigt.

Kapitel 14
Masterliste

***
***


15.


Jack war nicht zu sehen, als sie die Basis betraten. Tosh ging an ihren Computer, während Gwen Owen zum Autopsieraum folgte und sagte: ”Jack und Ianto sind in Jacks Quartier.”

Owen verzog das Gesicht zu einem spöttischen Grinsen.

”Da will ich nicht stören.”

Der Stoß, den Gwen ihm versetzte, ließ ihn beinahe die Treppe zum Autopsieraum hinunter stürzen. Er fuhr herum.

”Warum zum Teufel hast du das getan?”

”Hör auf damit, du Arschloch! Blöde Witze wie dieser haben Ianto überhaupt erst so weit getrieben!”

”Wie weit?”, fragte Owen.

”Er hat Retcon genommen. Er hat genug Retcon genommen, um fünf Jahre zu vergessen.”

Owen fühlte sich, als hätte ihm jemand in den Magen geboxt.

”Du konntest nicht damit aufhören, nicht wahr? Ständig hast du dich über ihn lustig gemacht und-”

”Hey! Ich war nicht der einzige, der ihm nach Lisa nicht vertraut hat. Wenn ich mich richtig erinnere, dann hast du Jack gesagt, er solle ihn einsperren.”

Gwen biss sich auf die Unterlippe, Tränen in den Augen.

Er sprach weiter, schrie sich seine Verwirrung und Erschöpfung aus dem Leib.

”Du wolltest, dass Jack ihm Retcon gibt! Das war nicht meine Idee!”

”Ich habe es nicht so gemeint.”

”Von wegen. Warum bin ich immer der Mistkerl hier?”

Tosh trat mit verschränkten Armen zu ihnen und starrte ihn wütend an.

”Da gibt es viele Gründe, Owen”, sagte sie. ”Ich bin nicht überrascht, dass Ianto das getan hat, nachdem du ihn so behandelt hast.”

”Also ist es meine Schuld?”, fragte Owen. ”Was ist mit ihm? Vielleicht hat er es nur nicht mehr ausgehalten, dass seine Freundin tot ist, hm? Vielleicht hat er es deshalb getan.” Er sollte es wissen. Nach Katies Tod hatte er sich mehr als ein Mal selbst eine Amnesie-Pille gewünscht. Er schlug auf den Autopsietisch.

”Ihr hängt mir zum Hals raus. Vielleicht nehme ich Retcon mit nach Hause und verlasse diese verdammte Stadt für immer.”

Gwen schnaubte.

”Bitte tu das, Owen.”

”Das reicht!”

Sie drehten sich zu Jack um. Er stand in der Tür zum Autopsieraum, die Arme verschränkt. Er trug ein T-Shirt und die Hosenträger hingen nach unten.

Er bedachte jeden von ihnen mit einem bösen Blick.

”Haltet die Klappe! Ich halte das nicht mehr aus! Seht euch doch mal an!” Er drehte sich weg.

”Was mache ich eigentlich noch hier?”, murmelte er und Tosh senkte den Blick und zog die Schultern hoch. Gwen starrte Owen noch immer böse an und er hob herausfordernd die Augenbrauen. Jack drehte sich zu ihnen und wandte sich an den Arzt.

”Wo zum Teufel warst du? Geh an dein Handy. Ist das so schwer?”

Owen senkte den Blick.

”Ianto ist in meinem Quartier. Sieh in dir an. Geh sicher, dass er okay ist.”

Owen packte seine Tasche und ging an dem Captain vorbei zu dessen Büro. Er wusste, dass Jacks Schlafzimmer unter seinem Büro lag, aber er kletterte nun das erste Mal hier herunter. Der Raum war kahl, unpersönlich. Nur ein Bett, ein Nachttisch und eine Kommode. Auf einem Kleiderbügel hing Iantos Anzug. In Zement gegossene Wände. Der Raum glich einem Bunker.

Ianto, in ein T-Shirt und eine Jogginghose gekleidet, schlief friedlich in Jacks Bett und Owen setzte sich auf die Bettkante, um ihn zu untersuchen. Während Owen Iantos Herz abhörte, versuchte er, sich zu beruhigen. Der Streit ging ihm durch den Kopf und er fragte sich, was mit ihnen allen nicht stimmte.

”Du bist okay, Jones”, sagte er leise und zum ersten Mal seit langem fühlte er sich ruhiger. Es war still hier unten. Nur Iantos leise Atemzüge waren zu hören und Owen bemerkte, wie müde er selbst war. Er wollte nicht nach oben gehen und Jack oder Gwen oder sogar Tosh in die Arme laufen. Er wollte sich neben Ianto ausstrecken und für eine Woche schlafen. Er fühlte sich erschöpft – körperlich und emotional. Ein Summen in seinem Hinterkopf ließ ihn zusammen zucken und obwohl es nicht schmerzte, fühlte er Tränen in seinen Augen. Owen beobachtete Ianto beim Schlafen und wusste, dass etwas passiert war. Etwas Furchtbares. Er konnte sich an nichts von dem erinnern, was nach Jacks und Gwens Aufbruch zur Jagd geschehen war und das machte ihm Angst.

***

Als Owen verschwunden war, wurde es für einen Moment ruhig im Hauptraum der Basis. Jack blickte dem Arzt nach, ehe er sich an Tosh wandte.

"Wo bist du gewesen?"

Tosh wurde blass und Gwen ballte die Hände zu Fäusten.

"Das ist wohl kaum der richtige Zeitpunkt, Jack."

"Wir haben Owen gefunden und er sieht sich Ianto an. Es gibt kaum einen besseren Zeitpunkt." Er blickte auffordernd zu Tosh.

"Ich …" Sie verstummte und starrte beschämt zu Boden.

Jack stemmte die Hände in die Hüften. Seine Stimme war kalt und hatte einen müden Unterton, als wäre er es leid, immer wieder enttäuscht zu werden.

"Dass Owen so unzuverlässig sein kann, ist nichts neues, aber von dir hätte ich etwas anderes erwartet."

Gwen holte Luft, um etwas zu sagen, aber Jack hob eine Hand.

"Kein Wort, Gwen."

Wütend wandte sie sich ab und marschierte zu ihrem Schreibtisch. Tosh verschränkte die Arme.

"Es tut mir leid", flüsterte sie und blickte mit Tränen in den Augen auf. "Ich weiß nicht, was in mich gefahren ist."

Jack blickte sie lange schweigend an, die Stirn gerunzelt und die Hände auf die Hüften gestemmt.

"Komm mit", sagte er schließlich und ging in sein Büro. Tosh folgte ihm zögerlich und blieb unschlüssig in der Tür stehen. Das Büro war beinahe dunkel, nur schwach erhellt von der Schreibtischlampe und Jacks Computerbildschirm. Die Jalousien vor den Fenstern waren geschlossen und sperrten das grelle Licht des Hauptraumes weitgehend aus.

Jack hockte sich hin und blickte in sein Schlafzimmer hinunter.

"Bist du fertig, Owen?"

Der Arzt schreckte aus seinen Gedanken und stand von dem Bett auf.

"Ja", sagte er. Er kletterte nach oben und blieb vor Jack stehen. “Es geht ihm gut. Seine Werte sind alle im grünen Bereich. Er schläft ziemlich tief, aber das ist bei Retcon zu erwarten.“

Jack nickte. Owen setzte dazu an, etwas zu sagen, doch er unterbrach sich selbst, nickte rasch und verließ den Raum. Er schloss die Tür hinter sich.

"Setz dich", sagte Jack zu Tosh und deutete auf einen der Stühle vor seinem Schreibtisch. Sie gehorchte und blickte zu Jack auf, der an seinem Schreibtisch lehnte.

"Toshiko", sagte Jack, "Ianto wurde gezwungen, Retcon zu nehmen."

Ihre Augen weiteten sich.

"Was? Aber …" Sie brach ab. "Der Eindringling? Müsste Ianto dann nicht einen Psi-Schock gehabt haben?"

"Nein, weil der Eindringling Erfolg hatte. Iantos Schilde sind weg. Ich habe das kontrolliert, als ihr Owen eingesammelt habt."

"Wir wissen noch immer nicht, wer es ist?"

"Keine Ahnung. Aber die Auswahl ist nicht groß, denn Menschen aus dem 21. Jahrhundert können ohne Psi-Training so etwas nicht schaffen, sogar mit Training ist es so gut wie unmöglich." Er verschränkte die Arme. "Such mir die Überwachungsaufnahmen von heute Abend raus und geh sie durch. Und zwar alle."

Sie nickte.

"Mit Gwens und Owens Hilfe könnte ich-"

"Ohne ihre Hilfe."

Tosh blickte ihn verwirrt an.

"Jack?"

Er stand auf und setzte sich an seinen Schreibtisch.

"Ich will, dass du mir jetzt ganz genau zuhörst und keine Fragen stellst."

Sie nickte.

"Ich habe meine mentalen Schilde ausgeweitet, um dich zu schützen. Niemand kann in deinen Kopf eindringen, ohne, dass ich es merke. Du sichtest die Überwachungsvideos. Gwen und Owen dürfen davon nichts erfahren, denn wenn sie es wissen, dann könnte der Eindringling es in ihren Gedanken lesen."

"Und wenn du Gwen und Owen ebenfalls schützt?"

"Das würde meine Schilde nur schwächer machen und das ist das letzte, was wir wollen. Wir müssen wissen, ob er bereits in der Basis war, verstanden? Dass du und Owen die Basis ohne Grund verlassen habt und scheinbar beide nicht genau wisst, wieso, ist mehr als merkwürdig. Wir wissen, dass der Eindringling jetzt nicht mehr da ist, aber er könnte hier gewesen sein, nachdem ihr weg wart. Die Überwachungsvideos könnten uns ein Bild liefern und uns zeigen, was er hier wollte, ob er etwas gestohlen hat. Konzentriere dich in den Aufnahmen auch auf Ianto. Vielleicht war der Eindringling nicht persönlich hier, sondern hat ihn benutzt. Lass alle Scans durchlaufen, die wir haben – Sprengsätze, fremde Technologie, alles."

Tosh nickte. Jack sackte in seinem Stuhl zusammen.

"Es tut mir leid, dass ich dir das alles aufbürden muss, aber ... ich kann nicht mehr als zwei Leute gleichzeitig in meinen mentalen Schutz mit einbeziehen. Ich brauche dich als unser Technik-Wunderkind und wenn Ianto aufwacht, wird er auch einen Teil meiner Schilde brauchen."

"Wenn ich an meinem Computer arbeite, werden Gwen und Owen sehen, was ich tue."

Er nickte.

"Du gehst in die Touristeninformation an Iantos Computer."

Sie stand auf und wollte sich zur Tür wenden, doch dann hielt sie inne. Jack wirkte so verloren und müde und sie hatte ihn noch nie so gesehen. Er starrte ins Leere, das Licht des Computerbildschirms schnitt Schatten in sein Gesicht. Sie zögerte, dann trat sie ein paar Schritte näher an ihn heran.

“Jack?“

Er blickte zu ihr auf und rieb sich mit einer Hand über die Lippen.

”Sag mir die Wahrheit”, sagte er plötzlich. ”Wann habe ich die Kontrolle verloren? Was habe ich falsch gemacht?”

Sie seufzte tief.

”Ich weiß es nicht.”

”Als ich Torchwood 3 aus dem Nichts wieder aufgebaut habe? Als ich Suzie und Owen eingestellt habe? Oder dich? Ianto? Vielleicht, als ich angefangen habe, mit ihm zu schlafen? Als Suzie sich getötet hat? Als ich Gwen eingestellt habe? Als ich euch befohlen habe, Lisa zu töten?” Er blickte sie niedergeschlagen an. ”Das Team ist zerbrochen und ich kann es nicht reparieren. Wir streiten, nerven einander, vertrauen einander nicht … sieh dir an, was passiert ist.”

Tosh ging um den Schreibtisch herum, setzte sich auf die Tischplatte und blickte ihn aufmerksam an.

”Ich wollte, dass das hier ein Grund wird, jeden Morgen aufzustehen. Ich wollte, dass dieses Torchwood anders wird als die anderen. Ich wollte, dass es euer Anker wird. Da draußen passieren so viele Dinge … ich … wollte, dass ihr euch hier sicher fühlt. Dass ihr so etwas wie eine Familie habt. Stattdessen habe ich etwas, das sich wie 1999 anfühlt.”

Tosh wusste, was 1999 an Silvester passiert war. Die Berichte sagten, dass der Torchwood-Leiter Alex Hopkins jeden erschossen und Jack das Kommando vererbt hatte.

Er starrte sie an.

”Ich war zu sehr ein Freund oder Vater … oder Liebhaber. Ich muss ein Anführer sein.”

”Ich persönlich denke, du bist ein großartiger Anführer”, antwortete Tosh. ”Du hast nur deinen Weg verloren. Das passiert jedem von uns. Und Familien streiten auch, Jack. Sie streiten und brechen den Kontakt ab, aber irgendwann finden sie immer wieder zueinander.” Sie streichelte seine Wange. Er nahm ihre Hand und küsste die Handfläche. Dann schloss er die Augen und lehnte sich in seinem Stuhl zurück.

***

Jack seufzte tief und strich Ianto die Haare aus der Stirn. “Ianto?“

Er regte sich nicht. Jack fuhr sich mit einer Hand über das Gesicht und stand auf. Er kletterte nach oben und verließ sein Büro. Im Hauptraum der Basis fand er Owen, den Kopf auf die Arme gelegt und an seinem Schreibtisch schlafend. Jack tippte ihm auf die Schulter und Owen schreckte hoch, dann blickte er auf die Uhr. Er stöhnte auf.

“Noch nicht mal sechs Uhr morgens, Jack.“

Gwen richtete sich von der Couch auf, wo sie geschlafen hatte.

“Er wacht nicht auf“, sagte Jack.

Owen räusperte sich.

“Es ist sechs Stunden her. Gib ihm etwas Zeit.“

Jack starrte ihn an und Owen seufzte, bevor er sich den Schlaf aus den Augen rieb.

“Seine Atmung ist okay?“

Jack nickte.

“Er schläft“, meinte Owen. “Mach nicht so ein Theater.“

Jacks Augen verengten sich.

“Theater?“ Seine Stimme war gefährlich leise und Owen rollte seinen Stuhl unwillkürlich ein paar Zentimeter zurück, um Abstand zwischen sie zu bringen. “Dieses Theater wäre möglicherweise nicht nötig, wenn du hier gewesen wärst, Owen.“

Owen senkte den Blick.

“Ich brauchte dich hier. Ianto brauchte dich hier.”

”Er hat Retcon genommen”, sagte Owen, fühlte sich, als müsste er sich verteidigen. ”Ich hätte nichts tun können.”

”Du hättest es versuchen können. Und das ist kein Grund, Anrufe nicht zu beantworten, Owen. Gwen hätte schwer verletzt sein können. Mir reicht dein gleichgültiges Benehmen der letzten Wochen. Dass du mich wegen meiner Entscheidungen Ianto betreffend angreifst. Dass du es an ihm auslässt.”

Jack starrte Owen an und der Arzt schluckte.

“Ich ...“ Er brach ab. “Tut mir leid, okay?“, fragte er dann. “Ich habe das Handy nicht gehört.“

Jack wollte ihn anschreien, aber er rief sich in Erinnerung, dass es tatsächlich nicht Owens Fehler sein könnte. Wenn jemand es geschafft hatte, ihn und Tosh aus der Basis zu schicken, dann könnte alles, was danach passiert war, auch nicht ihre Schuld sein. Gwen wusste das nicht.

“Weil du betrunken warst?“, fragte sie.

Jack blickte zu ihr.

“Halt dich da raus, Gwen“, sagte er. Sie hob die Augenbrauen und wirkte getroffen, doch dann zuckte sie mit den Schultern, nahm ihre Jacke und ihre Tasche vom Boden neben der Couch auf und ging Richtung Tür.

“Wo denkst du gehst du hin?“, fragte Jack.

Sie hob die Augenbrauen – herausfordernd.

“Nach Hause. Zu Rhys. Ich habe ein Leben, weißt du?“

Jack verschränkte die Arme.

“Im Moment nicht. Wir müssen diese Sache erst klären.“

“Wir können nichts tun, das hast du selbst gesagt. Ich war die letzten Tage kaum zu Hause. Ich bin müde und wir kommen hier nicht weiter.“

“Keiner von euch verlässt die Basis“, sagte Jack und Gwen starrte ihn ungläubig an, dann verschränkte sie trotzig die Arme.

“Soll das heißen, wir sind jetzt auch Gefangene?“

Jack warf ihr einen müden Blick zu und wandte sich ab.

“Brauchst du nicht mindestens zwei Unterschriften, um es offiziell zu machen?“, wollte sie wissen.

Jack blieb stehen. Gwen war nur müde, das wusste er. Trotzdem fühlte er sich angegriffen und allmählich war er dieses Gefühl satt. Er zwang sich, ruhig zu sprechen.

”Du bist neu hier, Gwen. Du hast mir nicht zu sagen, wie ich mein Team führen soll. Wenn ich Protokoll 39 aktivieren will, dann mache ich das auch.”

”Aber es nicht richtig-”

”Darum geht es! Du hast keine Ahnung, was richtig ist, Gwen, weil du keine Ahnung hast, was für kranke Kreaturen auf der anderen Seite des Risses lauern.” Er drehte sich zu ihr um.

Sie starrte ihn trotzig an.

”Du hast mich eingestellt, um einen menschlichen Blick auf die Dinge zu haben.”

”Und du genießt es, richtig? Du erzählst uns ständig, wie unmenschlich wir sind. Ich habe Ianto nicht in eine Zelle gesperrt, um ihn täglich zu schlagen. Ich habe ihm nur Zugriffsrechte entzogen und eine Ausgangssperre für ihn verhängt, nachdem ich mit ihm darüber gesprochen habe und er zugestimmt hat. Es war seine Idee, verdammt nochmal.”

Stille hing über ihnen und Jack seufzte.

“Ihr solltet bleiben, weil es sicherer ist. Da draußen hat jemand die Möglichkeit, Menschen zu manipulieren und ich hätte gerne ein Auge auf euch alle, da er es auf Torchwood abgesehen zu haben scheint.“ Er ging in sein Büro und schlug die Tür zu, dann fluchte er leise und warf einen Blick hinunter in sein Schlafzimmer. Ianto hatte sich auf die Seite gedreht, aber er schlief noch immer. Und während Gwen Rhys anrief, sich für ihre lange Abwesenheit entschuldigte und ihm erklärte, dass sie auch den ganzen Tag weg sein würde, setzte Jack sich in seinen Stuhl und vergrub das Gesicht in den Händen.

Kapitel 16