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Numb3rs: Perfektion (Fanfiction)

Perfektion

Serie: Acht Arten, auf die Ian und Charlie ein Paar wurden … und eine, auf die sie es nicht wurden 6/9 (Masterliste)
Worte: 604
Inhalt: Jetzt erreichte es Perfektion. Jetzt erreichten sie Perfektion.
Charaktere: Charlie Eppes, Ian Edgerton
Pairing: Charlie/Ian Edgerton
Rating: PG
Spoiler: Auf eigenes Risiko
Setting: nach Abgestürzt
Anmerkungen: Geschrieben für die Rewatch-Challenge auf sniper_voodoo . Prompt: High Exposure.
Feedback: Brauche ich wie Luft zum Atmen.
Disclaimer: Diese Fanfiction wurde nicht zu kommerziellen Zwecken verfasst. Die Serie Numb3rs und die in ihr vorkommenden Personen gehören den verantwortlichen Produzenten und Autoren. Jegliche Ähnlichkeiten zu lebenden oder toten Personen sind rein zufällig und nicht beabsichtigt.

Acht Arten, auf die Charlie und Ian ein Paar wurden und eine, auf die es nicht wurden Masterlist
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Charlie starrte in den Koi-Teich und grub die Hände in die Hosentaschen. Die Kois schienen sich nicht darum zu kümmern, dass er sie anstarrte und alleine hier draußen fühlte er sich wesentlich wohler als im Haus, wo alle auf eine Entscheidung warteten, was seine Sicherheitseinstufung anging. Alle erwarteten, dass Charlie für seine Einstufung kämpfen würde, aber Charlie war sich nicht so sicher. Er mochte die Arbeit mit dem FBI, aber er wollte Don und sein Team nicht der Befragung unterziehen, die laut Robin nötig sein würde, um seine Einstufung zurück zu erlangen. Und er fürchtete sich vor Möglichkeit, abgelehnt zu werden. Charlie war nicht gut darin, abgelehnt zu werden. Nicht, wenn es um seine Arbeit ging.

“Was ich nicht darum geben würde zu wissen, woran du denkst“, sagte ein Mann.

Charlie drehte erschrocken den Kopf zu dem Agent, der neben ihm stand. Er hatte ihn nicht kommen hören, so tief war er in Gedanken versunken gewesen.

“Ian“, sagte er. “Du hast mich erschreckt.“

“Entschuldige“, antwortete der Scharfschütze, klang allerdings wenig reuevoll.

“Ich dachte, du wärst in dein Hotel gegangen.“

“Nein. Ich bin noch nicht müde.“ Ian blickte sich um, als sähe er das Grundstück das erste Mal. “Also habe ich mir den Garten angesehen.“

“Was interessantes gefunden?“, fragte Charlie und ließ seinen Blick ebenfalls über die Wiese schweifen, an den Bäumen vorbei zur Garage und zum Haus bis hin zu den Rosenbüschen, die seine Mutter gepflanzt hatte.

“Nicht wirklich“, antwortete Ian. “Ist trotzdem ein schönes Fleckchen Erde.“

Charlie lächelte zustimmend.

“Meine Mutter hat den Garten angelegt.“

“Den Koi-Teich auch?“

Charlie lachte.

“Das war eigentlich mein Vater. Meine Mutter war schockiert, dass er so viel Geld für diese Fische ausgegeben hat.“

Ian fiel in das Lachen ein. Sie schwiegen einen Moment und schauten den Fischen zu, die stumm ihre Runden zogen. Ians Hand landete auf Charlies Schulter.

“Also? Woran hast du gedacht?“

Charlie seufzte schwer.

“Meine Sicherheitseinstufung. Robin sagt sie könnte mir helfen, sie zurück zu bekommen.“

Ian nickte zustimmend.

“Das solltest du tun. Dieser Fall hat mal wieder bewiesen, dass deine Hilfe nötig ist.“

“Ich bin nicht sicher, ob ich das will“, antwortete Charlie.

“Warum?“, wollte Ian erstaunt wissen. Er hatte die Stirn gerunzelt.

Charlie zuckte mit den Schultern.

“Es geht nicht nur um mich. Wenn ich die Einstufung zurück will, müssen Don und das Team Befragungen über sich ergehen lassen und ich will nicht, dass sie dazu gezwungen sind.“

“Ich bin sicher, sie haben kein Problem damit.“

“Aber ich“, antwortete Charlie stur. “Ich habe ein Problem damit.“

Ian kniff die Augen zusammen.

“Worum geht es hier? Darum, dass du das Team nicht zumuten willst oder darum, dass du zu viel Angst hast es könnte nicht klappen?“

Charlie rieb sich die Stirn. Ian lächelte.

“Letzteres, hm?“, stellte er fest. “Okay. Das kann ich verstehen. Aber Don will dich im Team. Das Team will dich. Es ist offensichtlich, Charlie. Sie würden alles tun, um dich zurück zu bekommen.“ Ian legte einen Arm um seine Schultern. “Und ich würde mich viel wohler fühlen, wenn du mit uns arbeitest.“

Es war immer etwas zwischen ihnen gewesen. Eine Verbindung oder eine tiefe Freundschaft, die nie richtig zur Oberfläche gekommen war. Es war immer anders gewesen, aber nicht unangenehm oder falsch. Deshalb waren es weder Überraschung noch Schock oder Unsicherheit, die Charlie fühlte, als Ian ihn küsste. Was sie taten, war nur eine Fortsetzung von dem, was vor Jahren begonnen hatte und langsam gewachsen war.

Jetzt erreichte es Perfektion.

Jetzt erreichten sie Perfektion.


ENDE
10/10

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