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Torchwood: Weinende Erde 3/17 (Fanfiction)

Weinende Erde 3/17

Serie: Mosaik
Worte: 41.067
Inhalt: Coedwig Street war lange Zeit eine friedliche Nachbarschaft, doch seit neuestem treibt sich dort ein geheimnisvolles Wesen herum, das die Anwohner verschreckt und Torchwood auf den Plan ruft. Das Team ahnt nicht, dass es sich mit einer Kraft anlegt, die älter als der Planet selbst ist … und gefährliche Verbündete hat. Und während Gwen mit Beziehungsproblemen kämpft und Ianto mit der Tatsache, dass er sich zu Jack hingezogen fühlt, scheinen die Feen noch eine Rechnung mit dem Captain offen zu haben.
Charaktere: Jack Harkness, Ianto Jones, Gwen Cooper, Toshiko Sato, Owen Harper, Rhys Williams, die Feen, Andy Davidson, Myfanwy, OCs
Pairing: Jack/Ianto, Gwen/Rhys
Rating: PG-13
Spoiler: Wie alles begann, Die Geistermaschine, Aus dunkler Vorzeit, Offenbarungen, Charaktere aus Kinder der Erde (Iantos Familie) / Romane: Slow Decay / Doctor Who: Andeutungen auf The end of the World und The Sound of Drums, sowie The Last of the Time Lords
Setting: nach Aus dunkler Vorzeit
Warnungen: MPreg eines OCs, in der Vergangenheit.
Feedback: Brauche ich wie Luft zum Atmen.
Beta: Vistin, alt_universe_me  und danian . Danke.
Disclaimer: Diese Fanfiction wurde nicht zu kommerziellen Zwecken verfasst. Die Serie Torchwood und die in ihr vorkommenden Personen gehören den verantwortlichen Produzenten und Autoren. Jegliche Ähnlichkeiten zu lebenden oder toten Personen sind rein zufällig und nicht beabsichtigt.

Kapitel 2
Masterliste

***
***


3.


Die Zellen waren ein feuchter und muffig riechender Ort. Gwen mochte sie nicht sonderlich und sie versuchte, so selten wie möglich hier herunter zu kommen. Dass sie sich hier unwohl fühlte, lag jedoch nicht nur an der beklemmenden Atmosphäre, sondern auch an den Weevils. Sie starrten jeden an, der sie hier unten besuchen kam. Manchmal sprangen sie auf die Scheibe zu, als wollten sie angreifen - die Zähne in dem affenartigen Gesicht gefletscht und die Krallen geschärft -, manchmal saßen sie in der Ecke und schienen zu warten – auf eine günstige Gelegenheit vielleicht. Sie waren Jäger, sie töteten Menschen und Gwen mochte sie nicht. Aber das bedeutete nicht, dass sie einen von ihnen unnötig leiden sehen wollte.

Gwen legte den Kopf schief und musterte das Weevil, das sie Stuart nannten, durch das transparente Plastik, das es von ihr und Owen trennte.

“Warum tragen sie eigentlich diese Anzüge?“

“Was?“, fragte Owen abgelenkt und kramte in seiner Ausrüstung.

“Diese blauen Anzüge. Wo haben sie sie her?“

“Keine Ahnung“, antwortete Owen. “Wir haben einem toten Weevil mal einen abgenommen und untersucht. Der Stoff ist hier unbekannt und auf der Innenseite ist ein Chip eingenäht. Die Informationen darauf waren in einer fremden Schrift, aber Tosh nimmt an, dass es Zahlen sind. Jack glaubt, die Weevils sind aus einer Forschungsanlage ausgebrochen und durch den Riss gefallen. Oder absichtlich hindurch geschickt worden. Wir finden manchmal nackte Weevils, die den Anzug losgeworden sind. Die meisten scheinen aber damit leben zu können. Vielleicht sind sie damit aufgewachsen. Stuart hatte keinen. Wir haben ihm den eines toten Kollegen angezogen.“

Stuart stieß eines der stöhnenden Geräusche aus, die bei den Weevils zur Kommunikation dienten und stand auf, um von einer Ecke der Zelle in die andere zu laufen. Es bewegte sich etwas langsamer als üblich und kauerte sich sofort zusammen, als es die Ecke erreichte.

Gwen seufzte. “Es ist etwas … zu ruhig.“

Owen schnaubte. “Es ist schon sehr lange hier. Es wird eben einfach faul. Es wird Zeit, es zu entlassen und ins Abwassersystem zurückzubringen. Mit etwas Glück hat es die Gefangenschaft hier so verschreckt, dass es sich zwei Mal überlegt, ehe es wieder einen Hund frisst und seine Besitzerin ankaut.“

Gwen verzog das Gesicht. “Du bist widerlich.“

Owen drückte seinen Scanner gegen die Plastikscheibe und antwortete: “Mir egal.“ Er blickte konzentriert auf die Anzeige. “Also ein Tumor ist es nicht. Es werden keine Krankheiten oder krankes Gewebe angezeigt.“ Er packte den Scanner weg. “Wir werden es betäuben müssen. Ich brauche eine Blutprobe.“ Er lud das Betäubungsgewehr. “Das ganze Theater wegen einem offenbar gesunden Weevil“, murmelte er. Er schob den Lauf des Gewehrs durch eines der Luftlöcher in der Plastikwand. “Es ist frustrierend. Dieser Job ist frustrierend.“

“Manchmal“, stimmte Gwen zu. “Wenn man Menschen nicht helfen kann.“ Sie beobachtete, wie der Betäubungspfeil Stuart im Oberschenkel traf. Stuart quietschte und blickte sie anklagend an, bevor es den Pfeil ungeschickt entfernte.

“Zum Beispiel wie bei Jasmine?“, fragte Owen und reichte Gwen das Gewehr.

“Zum Beispiel. Obwohl wir hätten helfen können, wenn Jack uns gelassen hätte. Ich frage mich manchmal, wer er ist“, meinte sie nachdenklich.

“Wir alle.“ Er beobachtete Stuart. “Aber wir sollten nicht hier unten darüber reden. Er hat uns schon einmal dabei erwischt.“ Die Torchwood-Software verfügte über einen Chat, mit dem das Team kurze Nachrichten miteinander austauschen konnte. Gwen hatte drei Wochen gebraucht, um zu bemerken, das er existierte – und für rege Unterhaltungen während der Arbeitszeit genutzt wurde. Meistens waren nur sie, Owen und Tosh online, seltener auch Jack und Ianto. Gwen hatte manchmal das Gefühl, dass die beiden seperate Unterhaltungen führten, die das Team nicht einsehen konnte. Jack hatte die nötigen Administrationsrechte, um das zu tun. Was ihm auch ermöglichte, seine Mitarbeiter beim Rätseln über seine Vergangenheit und die Fotos in Estelles Haus zu erwischen, wie sich herausgestellt hatte.

Gwen warf einen kurzen Blick zur Überwachungskamera in der Ecke und flüsterte: “Aber wir sind uns einig, dass er schon über 70 sein müsste, richtig?“ Bisher hatte sie nicht erwähnt, dass sie Jack hatte sterben und auferstehen sehen. Sie fühlte sich, als würde sie sein Vertrauen missbrauchen, wenn sie davon erzählen würde. Außerdem war es ein Geheimnis, etwas, das nur sie über den mysteriösen Mann wusste und das machte sie etwas stolz.

Owen machte eine Kanüle bereit. “Ja, ein knackiger Rentner“, antwortete er abgelenkt. “Und jetzt“, sagte er, “gib mir bitte Deckung und hör auf, darüber zu reden.“

“Nachher im Pub?“

“Wenn du mich einlädst“, grinste Owen.

***

Die Touristeninformation war nicht nur Torchwoods Tarnung – die anderen sahen das vielleicht so, aber nicht Ianto. Für ihn war sie ein Zufluchtsort. Die anderen verirrten sich während der Arbeitszeit nur selten hier hoch und da nur selten Touristen kamen, hatte er weitgehend seine Ruhe. Und das mochte er. Er war nie der Typ für große Partys gewesen. Er ging, wenn Lisa ihn dazu überredete, aber für gewöhnlich hielt er sich vom Nachtleben fern. Zu laut, zu schnelllebig und zu chaotisch war es ihm und seit der Besuch einer Party als Teenager mit einer Anzeige wegen Diebstahls geendet hatte, hielt er sich zurück.

Ianto lächelte den Pizzaboten zum Abschied an und schloss die Tür zur Touristeninformation ab. Dann machte er sich mit den Pizzaschachteln auf den Weg nach unten. Als er den Hauptraum der Basis betrat, sahen Gwen und Tosh von ihrer Arbeit auf und Owen stürzte bereits auf ihn zu. “Endlich!“

Er griff nach einer Pizza, aber Ianto drehte sich von ihm weg. Er warf Owen einen tadelnden Blick über die Schulter zu und machte sich auf den Weg zur Metalltreppe. “Jack will, dass wir alle oben im Konferenzraum essen.“ Er ging die Treppe hinauf, sicher, dass das Team ihm folgen würde. Er hatte absichtlich etwas länger gewartet, bevor er das Mittagessen bestellt hatte. Der Hunger würde inzwischen größer sein als der Trotz gegen ihren Anführer. Er betrat den Konferenzraum und stellte die Pizzen in die Mitte des Tisches.

Jack saß bereits am Kopfende und las in einer Akte. “Danke, Ianto“, sagte er mit einem Lächeln. Owen stürmte den Raum als erstes und ließ sich in einen Stuhl fallen. Er griff wahllos nach einer der Schachteln und öffnete sie. Ianto schloss sie wieder und nahm sie ihm weg.

Owen starrte ihn beleidigt an. “Was-“

“Das ist Toshs Pizza.“ Ianto schob Owen die richtige hin. “So viel Zeit muss sein.“ Er servierte Tosh ihr Essen und lächelte Gwen zu, die ein “Danke“ in seine Richtung nuschelte, bereits vollkommen mit ihrer Pizza beschäftigt.

Jack beobachtete sein Team, warf Ianto einen fragenden Blick zu und erhielt ein knappes Schulterzucken als Antwort. Ianto und Jack konzentrierten sich für ein paar Minuten ebenfalls auf ihr Mittagessen, dann blickte Jack sein stummes Team an. “Ernsthaft?“, fragte er und brach damit eine Stille, die jedem unangenehm gewesen war. “Ihr redet nicht mit mir?“

Gwen sah von ihrem Essen auf. “Solange es nicht die Arbeit betrifft.“

“Ich habe eine Entscheidung getroffen“, sagte Jack. “Eine Entscheidung, die mir ebenso wenig gefallen hat wie euch, aber ich kann es nicht ändern. Jasmine wollte gehen. Es war der einzige Weg.“

Gwen warf ihr Stück Pizza zurück in die Schachtel. “Sie war ein Kind, Jack. Ein Kind, das du geopfert hast.“

“Und du denkst, das ist mir leicht gefallen?“

Ianto blickte zwischen Jack und den anderen hin und her, aber er schwieg. Ihm war der Appetit eigentlich schon wieder vergangen, aber im Beisein von Owen und Jack, die beide besorgt wegen seines Gewichts waren, konnte er nicht über die Hälfte seines Mittagessens stehen lassen.

Owen schien jedoch gerade nicht an ihm interessiert zu sein, sondern starrte Jack wütend an und schnaubte. “Du triffst gerne die harten Entscheidungen.“

“Jemand muss es tun. Oder erklärst du dich bereit, das nächste mal derjenige zu sein, der zwischen der Welt und einem Kind entscheidet?“

“Das ist das Problem. Sie war ein Kind“, antwortete Owen. “Ich bin nicht der sensibelste Typ der Welt, aber Kinder sind was anderes. Sie wurde von diesen Feen manipuliert. Sie wollte garantiert nicht mit denen gehen.“

Jack schob seine Pizza von sich. “Was hätte ich tun sollen, Owen?“

“Die wirklich harte Entscheidung treffen“, antwortete Owen. “Dich weigern.“

“Und weiter?“, fragte Jack. “Was hätten wir dann getan?“

Owen zuckte mit den Schultern. “Alles, um den nächsten Schritt zu verhindern, Jack.“ Er stand auf und nahm seine Pizza. “Denn das wäre die härtere Entscheidung gewesen. Du hast den leichten Weg genommen. Die Kleine war dir doch völlig egal.“ Damit verließ er den Raum. Gwen räusperte sich, stand auf und folgte ihm mit ihrer Schachtel. Jack stieß die Luft aus und lehnte sich in seinem Stuhl zurück. Er tauschte einen kurzen Blick mit Ianto, bevor er Tosh ansah, die auf ihre Pizza starrte und schwieg. Jack räusperte sich und fragte: “Wie sieht's mit dir aus, Tosh?“

Sie schaute zu ihm auf, etwas zögerlich. “Ich denke, es war der falsche Weg. Wenn wir keine Grenzen setzen, sobald es um Kinder geht und nichts tun, um ihnen zu helfen, was sind wir dann?“

Jack senkte den Blick. Dann stand er auf und verließ den Raum. Ianto ließ die Stille einen Moment lang über ihnen hängen, bevor er leise fragte: “Ihr seid etwas hart zu ihm, findest du nicht?“

Tosh sah ihn schulterzuckend an. “Ich weiß nicht, Ianto. Du hättest Mrs. Pierce sehen sollen.“

“Ich habe sie gesehen“, erinnerte er sie. Er hatte Jasmines Mutter das Retcon gegeben und ihr im Schlaf eingeredet, dass ihre Tochter und ihr Freund bei einem Autounfall ums Leben gekommen waren. Alle Partygäste hatten er und Toshiko mit Retcon zum Schweigen gebracht. Er hasste es jedes mal mehr, aber er wusste, dass es nötig war. Die Menschen verstanden nicht, mit was Torchwood es täglich zu tun hatte.

Toshiko seufzte. “Ich glaube einfach, wir gehen zu weit.“ Sie stand auf und ging.

***

Als Ianto Jacks Büro betrat, waren die Jalousien noch immer geschlossen. Das Team war längst gegangen, aber Jack schien seine Abschottung nicht aufgeben zu wollen. Ianto überlegte einen Moment, ob er die Jalousien hoch ziehen sollte, doch dann entschloss er sich dagegen und ging die paar Schritte zu Jacks Schreibtisch. Die Schreibtischlampe war die einzige Lichtquelle und da das Licht des Hauptraumes durch die Jalousien gefiltert wurde, bestanden viele Ecken des Raumes nur aus Schatten. Der Raum spiegelte Jacks Gefühlswelt. Ianto wusste, wie hart ihn die Ablehnung des Teams traf. Er mochte sich kämpferisch oder gleichgültig geben, aber es verletzte ihn.

Jack saß in seinem Stuhl und starrte auf den Bildschirm des Computers. Ianto warf nur einen kurzen Blick darauf, aber der reichte aus, um ein Foto von Jasmines Familie zu erkennen. Ianto stellte eine Thermoskanne mit Kaffee auf Jacks Schreibtisch und sah auf die Uhr. “Kann ich noch was tun, bevor ich gehe, Sir?“

Jack wandte ihm nur langsam den Blick zu, doch schließlich grinste er ihn schief an. “Eine gefährliche Frage.“

Ianto lächelte nervös, kam um den Schreibtisch herum und sortierte die Akten, die aufgeschlagen vor Jack lagen. In manchen fehlte eine Unterschrift, andere waren fertig bearbeitet. Erstere ordnete Ianto nach Priorität und legte sie vor Jack auf den Tisch. Die anderen klemmte er sich unter den Arm, um sie wegzuräumen. Jack ergriff Iantos Hand und er hielt inne. Jacks Finger schlossen sich fest um seine und Jacks Daumen rieb Kreise auf Iantos Handrücken. Ianto schluckte und sah in Jacks Augen, die ihn mit dem Blick neckten, der vor noch gar nicht so langer Zeit bedeutet hatte, dass Ianto die Nacht in der Basis verbringen würde. In Jacks Bett.

Jack lehnte sich in seinem Stuhl zurück, ließ Ianto aber nicht los. “Bekomme ich Zeit, über eine Antwort nachzudenken?“, fragte er süffisant.

Ianto schluckte und zog seine Hand weg. “Bloß, weil du willst, dass eine Frage zweideutig ist, muss das noch lange nicht heißen, dass sie das tatsächlich ist“, erwiderte Ianto sachlich.

“Du bist ein Mysterium, Ianto Jones.“

“Und du nicht?“, fragte Ianto mit gehobenen Augenbrauen.

Jack lachte. “Ich sage doch immer deutlich, was ich will, Ianto.“ Er wurde ernster. “Du flirtest und dann ziehst du dich zurück und das geht schon seit Tagen so. Ich versuche, hinter den Grund dafür zu kommen.“

Zu viel, zu schnell und eigentlich war Ianto sich nicht mal mehr sicher, ob er das überhaupt noch wollte. Auf der einen Seite wusste er – wussten sie beide -, dass Ianto starke Gefühle für Jack hatte. Auf der anderen Seite war Ianto nicht davon überzeugt, ob er sich nicht selbst täuschte. Um Lisa zu verstecken, hatte er mit Jack geschlafen. Wie konnte er dann jetzt sicher sein, dass er nicht wieder nur aus einem Schutzmechanismus heraus handelte? Weil er Torchwood nicht verlassen wollte.

Ianto drückte die Akten gegen die Brust und wich Jacks Blick aus. “Wäre das dann alles, Sir?“

Jack musterte ihn prüfend, doch schließlich nickte er. “Das wäre alles.“

Erleichtert wandte Ianto sich ab. Er war schon fast an der Tür, da rief Jack ihn zurück. “Du weißt, dass du über alles mit mir reden kannst, oder?“

Ianto hielt inne und lächelte ihn etwas gezwungen an. “Ich weiß, Jack.“

***

Claudia Meyer hörte nur mit halbem Ohr zu, wie ihr Mann Don sich am Küchentisch sitzend über einen inkompetenten Kollegen ausließ. Sie konzentrierte sich auf den Abwasch und ab und zu warf sie einen Blick auf ihr Spiegelbild im Fenster, hinter dem sich schemenhaft der dunkle Garten abzeichnete. Sie überlegte, sich die Haare blond zu färben. Vielleicht würde Don sich dann endlich wieder mehr für sie als seinen Job interessieren.

“Weißt du, es ist ja nicht so, als ob es sonst keiner tun könnte“, meinte Don und blätterte die Zeitung um. Claudia kniff die Augen zusammen, als sie eine Bewegung im Garten zu sehen glaubte. Don seufzte. “Also sage ich zu Mr. Henderson, dass wir Fred feuern sollten. Aber der meint nur, dass das nicht gehe, weil Fred der Neffe des Chefs ist. Und unsereins wird wegen der kleinsten Kleinigkeit gefeuert.“

Da war eindeutig eine Bewegung. Vielleicht die Katze der Rushs, dachte Claudia und legte den Kopf schief. Vielleicht ein wildes Tier aus dem nahen Roundstone Wood. Was auch immer es war, es bewegte sich auf das Haus zu. Claudias Augen weiteten sich erschrocken, als der Schatten menschliche Form annahm. Sie öffnete den Mund, um Don Bescheid zu sagen, doch als die Fremde plötzlich direkt vor dem Küchenfenster stand und Claudia ansah, rief sie nur: “Polizei! Ruf die Polizei! Da ist jemand in unserem Garten.“

Kapitel 4
Masterliste