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Weinende Erde 8/17

Serie: Mosaik
Worte: 41.067
Inhalt: Coedwig Street war lange Zeit eine friedliche Nachbarschaft, doch seit neuestem treibt sich dort ein geheimnisvolles Wesen herum, das die Anwohner verschreckt und Torchwood auf den Plan ruft. Das Team ahnt nicht, dass es sich mit einer Kraft anlegt, die älter als der Planet selbst ist … und gefährliche Verbündete hat. Und während Gwen mit Beziehungsproblemen kämpft und Ianto mit der Tatsache, dass er sich zu Jack hingezogen fühlt, scheinen die Feen noch eine Rechnung mit dem Captain offen zu haben.
Charaktere: Jack Harkness, Ianto Jones, Gwen Cooper, Toshiko Sato, Owen Harper, Rhys Williams, die Feen, Andy Davidson, Myfanwy, OCs
Pairing: Jack/Ianto, Gwen/Rhys
Rating: PG-13
Spoiler: Wie alles begann, Die Geistermaschine, Aus dunkler Vorzeit, Offenbarungen, Charaktere aus Kinder der Erde (Iantos Familie) / Romane: Slow Decay / Doctor Who: Andeutungen auf The end of the World und The Sound of Drums, sowie The Last of the Time Lords
Setting: nach Aus dunkler Vorzeit
Warnungen: MPreg eines OCs, in der Vergangenheit.
Feedback: Brauche ich wie Luft zum Atmen.
Beta: Vistin, alt_universe_me  und danian . Danke.
Disclaimer: Diese Fanfiction wurde nicht zu kommerziellen Zwecken verfasst. Die Serie Torchwood und die in ihr vorkommenden Personen gehören den verantwortlichen Produzenten und Autoren. Jegliche Ähnlichkeiten zu lebenden oder toten Personen sind rein zufällig und nicht beabsichtigt.

Kapitel 7
Masterliste

***
***


8.


Ianto saß am Schreibtisch im ordentlichen Hinterzimmer der Touristeninformation und tippte Owens Bericht über die Autopsie des Weevils ab. Ab und zu stoppte er das Diktiergerät, um einen Bissen von der Pizza zu nehmen, die auf dem Schreibtisch stand. Die Tür zur Touristeninformation war abgeschlossen – offiziell für die Mittagspause. Der Vormittag war ruhig gewesen. Owen und Gwen hatten ein paar der Weevils aus den Zellen zurück in die Kanalisation gebracht und nun war nur noch Stuart ihr Gast. Tosh hatte unterdessen Cardiff und die nähere Umgebung auf Rissaktivitäten untersucht und Ianto mitgeteilt, dass nichts auffällig gewesen war.

Die Tür zur Basis öffnete sich und Ianto lehnte sich in seinem Stuhl zurück, um in den Geschäftsraum blicken zu können. Jack kam müde lächelnd auf ihn zu, lehnte sich an den Schreibtisch und bediente sich aus der Pizza-Schachtel. Er trug noch immer seinen Mantel und Ianto nahm an, dass er von der Garage direkt hierher gekommen war. Der Rest des Teams wusste wahrscheinlich noch nicht, dass er zurück war.

“Sir“, sagte er und stoppte das Diktiergerät.

Jack warf einen Blick auf den Computerbildschirm und runzelte die Stirn. “Schreibst du wieder Owens Berichte?“

“Hast du mal seine Berichte gesehen? Sie sind eine Katastrophe. Ich mache das lieber selbst. Außerdem hat er nett gefragt“, antwortete Ianto. “Hattest du eine angenehme Fahrt?“ Er wollte Jack nicht wissen lassen, dass er herausgefunden hatte, wo er gewesen war.

Jack sah ihn einige Momente nur an, dann biss er von der Pizza ab, kaute, schluckte und fragte: “Habe ich den Computerbildschirm an gelassen?“

Ianto seufzte ertappt und nickte. “Ich habe ihn ausgeschaltet.“ Er zog die Schultern hoch. “Es war nicht meine Absicht, dir hinterher zu spionieren.“

“Ich weiß.“ Jack zuckte mit den Schultern. “Es macht mir nichts aus.“

Ianto musterte ihn besorgt. Jack wirkte müde und etwas blass. Seine Augen waren leicht gerötet.

“Bist du in Ordnung?“, fragte Ianto.

Jack nahm sich einen Moment Zeit, darüber nachzudenken, dann nickte er langsam. “Ja.“ Er setzte ein Lächeln auf. “Das Leben geht weiter, richtig?“

“Sie hat dir viel bedeutet. Es wäre vollkommen verständlich, wenn du Zeit für dich bräuchtest. Ich bin sicher, wir können den Rest des Tages alleine bestehen.“

Jack legte die Pizza in die Schachtel, wischte seine Hände an einer Serviette ab und legte eine Hand in Iantos Nacken. Seine Finger spielten mit den kurzen Haaren und er beugte sich hinunter, um seine Stirn an Iantos zu legen. Ianto konnte Jacks Atem auf seinen Lippen fühlen und blickte in die blauen Augen direkt vor seinen. Sie reflektierten das dankbare Lächeln auf Jacks Lippen, als der Captain leise sagte: “Das ist nicht nötig. Aber danke, Ianto.“ Er küsste ihn, mit geschlossenem Mund und beinahe freundschaftlich, aber seine Lippen blieben länger als nötig auf Iantos und Ianto lehnte sich in die Berührung. Es war so viel weniger, als sie bereits getan hatten, aber es fühlte sich beinahe an, als wäre nach Lisa ihr Intimitätslevel wieder auf null gesunken und Ianto spürte sein Herz schneller schlagen.

Jack zog sich zurück und lächelte. “Ich würde dich heute Nacht gerne mitnehmen. Ich will versuchen, ob ich unsere Freundin nicht wieder raus locken kann. Und wenn sie tatsächlich walisisch spricht, dann bist du unser Mann.“

“Gwen spricht walisisch“, antwortete Ianto.

Jack zuckte mit den Schultern. “Ich will aber dich mitnehmen.“ Damit wandte er sich ab und ging in die Basis zurück. Ianto blickte ihm nach und lächelte.

***

Als Jack durch das Rolltor in den Hauptraum trat, schien Gwen bereits auf ihn zu warten. Sie stand sofort von ihrem Arbeitsplatz auf und kam zu ihm rüber. “Jack.“

Er ging an ihr vorbei zu seinem Büro. “Hattest du noch einen schönen Abend?“, fragte er, lächelte Tosh zu und legte Owen, der sich scheinbar mit der Analyse von Stuarts Blut beschäftigte, im Vorbeigehen eine Hand auf die Schulter.

“Bist du sauer auf mich?“, fragte Gwen und schloss die Tür zu Jacks Büro, was dieser mit einem fragenden Blick quittierte. Er ließ sich Zeit; hing seinen Mantel auf, setzte sich an den Computer und prüfte die E-Mails und erst als er festgestellt hatte, dass nichts dringendes dabei war, wandte er sich an Gwen. Sie stand mit den Händen in den Hosentaschen und hochgezogenen Schultern vor ihm.

“Auf dich? Nein“, antwortete er und lehnte sich in seinem Stuhl zurück. “Auf die Tatsache, dass dein Freund mich mitten in der Nacht – während eines Einsatzes – anruft, ja. Noch wütender aber macht mich die Anschuldigung, eine Affäre mit dir zu haben. Vor allem, wenn sie mich so unvorbereitet trifft.“

“Das macht dir etwas aus?“, fragte Gwen erstaunt.

Er hob die Augenbrauen. “Ich bin offen für so ziemlich alles, Gwen. Auch für offene Beziehungen und gewisse Arrangements und für harmlose Flirts. Aber ich lege viel Wert auf die Grenzen einer festen Beziehung.“

Sie wirkte überrascht und biss sich auf die Unterlippe. “Tut mir leid. Ich … das wusste ich nicht. Du bist immer … entschuldige.“

Jack verfluchte die Konventionen dieses Jahrhunderts, die einen entweder in die eine Rolle oder in eine andere steckten. Es gab keine Grauzonen.

Er zog ein paar Akten zu sich, die Ianto ihm an den Rand des Schreibtischs gelegt hatte. Auf einem Klebezettel stand Unterschriften. Auf der untersten war ein weiterer befestigt.

Unterschrift, aber BITTE lies es vorher!

Er musste etwas lächeln. Gwen stand noch immer vor seinem Schreibtisch, unsicher. Jack seufzte und sah wieder zu ihr auf. “Das ist auch nichts, was dich zu interessieren hat.“

Die Tür öffnete sich und Ianto trat ein, zwei Kaffeetassen in der Hand. Eine reichte er Gwen, die andere Jack. Jack schenkte ihm ein kleines Lächeln. “Danke dir, Ianto“, sagte er. Der junge Mann nickte und ging wieder.

Gwen nippte an ihrem Kaffee und meinte dann zögerlich: “Es tut mir leid, dass Rhys dich angerufen hat. Ich habe ihm gesagt, dass das nicht in Ordnung war. Es wird nie wieder vorkommen.“ Sie wandte sich zum Gehen.

“Gwen“, sagte Jack und sie blieb stehen. “Entschuldige. Ich … bin heute etwas gereizt.“

Sie drehte sich zu ihm um. Er saß in seinem Stuhl und starrte in die Kaffeetasse in seinen Händen. Er fühlte sich müde und angeschlagen. Besorgt kam sie näher. “Ist alles okay?“, fragte sie.

Er nickte und setzte ein Lächeln auf. “Es wird besser.“ Er nahm einen Schluck Kaffee und gab ein zufriedenes Geräusch von sich, dann erklärte er: “Estelles Beerdigung war heute.“

“Da bist du gewesen“, sagte Gwen und setzte sich auf die Schreibtischkante.

“Ja“, sagte er.

“Bist du in Ordnung?“, fragte sie vorsichtig.

“Noch nicht.“ Er lächelte traurig und erklärte: “Ich habe sie wirklich geliebt.“

“Und du bist nicht mit ihr zusammengeblieben, weil ...“

Er schüttelte den Kopf. “Ich konnte nicht. Ich habe zwei Ehefrauen verlassen müssen, damit sie es nicht erfahren und ich hatte nicht vor, das ein drittes Mal durchzumachen. Nie wieder.“ Er lachte leise. “Nicht, dass Beziehungen mit Menschen, die mein Geheimnis kennen, so viel besser laufen. Nur, dass ich in dem Fall nicht sie verlasse, sondern sie mich.“ Er schüttelte den Kopf.

Gwen zog eines ihrer Beine zu sich auf den Schreibtisch und machte es sich etwas bequemer. “Willst du drüber reden?“

“Nein, das will ich nicht.“ Er seufzte. “Was auch immer das Problem zwischen dir und Rhys ist, sieh zu, dass du es überwindest. Es ist wichtig, dass du ihn behältst.“

Gwen senkte den Blick und starrte in ihren Kaffee. Jack beobachtete ihr Profil, wie sie überlegte, was sie ihm als nächstes sagen sollte. Sie war eine schöne Frau, stark und unabhängig. Manchmal etwas zu stolz, etwas zu eifrig und zu neugierig. Sie sah ihn an. “Er will umziehen. Er hat es nicht direkt gesagt, aber ich glaube, er will ein Baby.“

Jack war überrascht, aber dann lächelte er erfreut. “Aber das ist doch großartig.“

“Nein, ist es nicht. Sag so was nicht, Jack.“ Sie stand auf und starrte ihn warnend an. “Ein Baby, in diesem Job. Ist nicht so, als könnte ich mir mal eben frei nehmen, um das Kind vom Kindergarten abzuholen. Oder als könnte ich ihm versprechen, zu Schulaufführungen zu kommen.“

Jack lehnte sich in seinem Stuhl zurück. “Lass die Idee nicht daran sterben, dass du Angst vor der Zukunft hast. Das ist alles noch so weit weg, Gwen. Eine Menge kann sich bis dahin ändern.“

Sie stemmte ihre freie Hand auf die Hüfte. “Was wird aus meinem Job, wenn ich ein Baby kriege?“

“Den behältst du. Wir hatten schon Agentinnen, die schwanger wurden. Sogar einen männlichen Kollegen.“

Sie verzog das Gesicht. “Will ich die Details wissen?“

“Ein wunderschöner kleiner Junge“, grinste Jack. “Matthew hat anschließend nie wieder Knöpfe gedrückt, deren Funktion er nicht kannte.“ Er lächelte, bis es ihn plötzlich wie ein Schlag traf, dass er schon sehr lange nicht mehr an Matthew gedacht hatte, und sein Gesicht versteinerte. Ein weiterer Name auf einer Liste von Menschen, die ihm viel bedeuteten, aber aus seinem Leben verschwunden waren – durch Tod, Krankheit oder einfach nur, weil sie es so wollten. Er wusste nicht, was auf Matthew zutraf. Er hatte ihn während der letzten Monaten seiner Schwangerschaft kaum gesehen, so beschäftigt war er damit gewesen, Torchwood 2 auszuhelfen und den Hinweisen auf den Doktor nachzugehen. Matthew war eines Tages einfach verschwunden gewesen, als Jack von einer Reise zurückkehrte, und das Baby – damals drei Monate alt – zur Adoption freigegeben worden. Er hatte nie erfahren, was mit Matthew passiert war oder wo sein Sohn nun steckte.

“Es ist nur“, riss Gwen ihn aus seinen Gedanken, “ich weiß nicht, was ich machen soll. Ich weiß nicht mal, ob ich überhaupt noch ein Baby will.“

Jack rieb sich die Stirn, vertrieb die Erinnerungen an Matthew in den hintersten Teil seiner Gedanken. “Dann sag ihm das“, antwortete er ihr.

“Er will das nicht hören.“

“Dafür gibt es sicher Gründe.“

“Wahrscheinlich.“ Sie seufzte. “Ja. Sicher hast du Recht.“ Ihr Blick fand wieder den seinen. “Bist du okay?“

Er nickte tapfer und setzte ein falsches Lächeln auf. “Ja. Wird schon wieder.“

Sie lächelte schwach und verließ das Büro. Jack starrte auf die Tür. Matthew York. Sicher einer der schlimmeren Verluste, die er in seinem Leben erlitten hatte. Er kam sich schäbig vor, aber er wollte nicht an ihn denken. Nicht jetzt.

***

Am Abend saßen Jack, Tosh und Ianto zusammen im Konferenzraum, Kartons mit chinesischem Essen auf dem Tisch verteilt. Owens Portion war bisher noch nicht angerührt. Er wollte die Analyse von Stuarts Blut noch fertig stellen. Jack hatte nicht genau verstanden, wo das Problem lag, aber Owen meinte nur, er müsste die Tests wiederholen. Gwen war schon vor einer Weile nach Hause zu Rhys gegangen.

Es herrschte eine nachdenkliche Stille, bis Tosh sagte: “Eine weinende Frau in einem weißen Kleid. Ich komme einfach nicht dahinter, mit was wir es zu tun haben könnten.“

Ianto räusperte sich. “Ich habe die Zeitungsarchive durchforstet. Nichts. Keine ungeklärten Tode in der Gegend. Oder Entführungen. Oder merkwürdigen Vorkommnisse.“

Jack meinte: “Wir fahren nachher hin. Möglicherweise können wir sie dazu bringen, mit dir zu reden.“

Tosh zog die Stirn in Falten. “Ist das so eine gute Idee?“

“Uns bleibt nichts anderes übrig. Ich will nicht auf sie schießen. Sie scheint harmlos zu sein“, erklärte Jack. “Vielleicht hat sie sich verirrt.“

“Es ist trotzdem merkwürdig“, meinte Tosh.

Die Tür zum Konferenzraum öffnete sich und Owen trat ein. Er blieb stehen, starrte sie alle gewichtig an und verschränkte die Hände auf dem Rücken. Er begann, auf den Fußballen zu wippen und wenn Jack es nicht besser wüsste, würde er sagen, dass Owen ein Grinsen unterdrückte. Stille breitete sich aus und alle blickten ihn erwartungsvoll an. Owen stand nur da, bis Jack anmerkte: “Du hat unsere volle Aufmerksamkeit.“

Owen begann nun doch zu grinsen. “Die werde ich brauchen“, antwortete er. “Jack … wir bekommen Nachwuchs.“

“Aber, Liebling … ich war immer so vorsichtig“, grinste Jack und Owen verdrehte die Augen.

“Nein, ernsthaft. Stuart ist schwanger.“

Stille.

Dann räusperte Ianto sich. “Schwanger?“

“Es ist kein Männchen“, erklärte Owen. “Ist bei Weevils schwer zu sagen, deshalb können wir nie sicher sein und geben ihnen einfach irgendeinen Namen. Hier lagen wir falsch. Stuart ist ein Mädchen.“ Er grinste. “Und sehr schwanger.“

Jack hob die Augenbrauen. Das könnte kompliziert werden.

“Von wie sehr reden wir hier?“, wollte er wissen.

“Ich schätze anhand der Größe von Stuarts … Babybauch und angenommen, Weevils tragen wegen ihrer humanoiden Attribute etwa genauso lange wie Menschen … im vierten oder fünften Monat.“ Owen setzte sich an den Tisch und begann zu essen. “Morgen werde ich es … sie betäuben und einen Ultraschall machen.“

Ianto sah zu Jack. “Baby-Weevils. Was machen wir mit Baby-Weevils, Sir?“

Tosh hob eine Hand. “Können wir Stuart …“ Sie unterbrach sich, sah zu Jack und der meinte nachdenklich: “Anita?“ Alle nickten und Tosh setzte ihre Frage fort: “Könnten wir Anita nicht einfach aussetzen?“

“Ich will sie studieren“, sagte Owen. Tosh hob die Augenbrauen und Owen grinste. “Ich will Weevil-Experte werden“, erklärte er.

Jack lächelte. “Ich wette, das sagen alle kleinen Jungs.“

Owen warf ein Essstäbchen nach ihm. “Ernsthaft“, meinte er, “das könnte uns neue Informationen über das Sozialverhalten der Weevils liefern. Jack, du bist doch so interessiert an ihnen.“

Das stimmte. Jack war auch derjenige, der die frühere Torchwood-Regel, Weevils zu fangen und zu erschießen, abgeschafft hatte. Er hatte herausgefunden, dass sie meistens in der Kanalisation lebten und sich eher selten an die Oberfläche wagten. Und wenn, dann waren sie nicht immer gefährlich für Menschen, nur, wenn sie sich bedroht fühlten. Er hatte herausgefunden, dass die Abschreckung einer Gefangennahme wirkte. Sie hatten bisher nie denselben Weevil zwei Mal gefangen, wie die Mikrochips bewiesen, die sie jedem gefangenen Weevil einpflanzten. Und die Nachricht schien sich zu verbreiten, denn immer weniger Weevils wagten sich an die Oberfläche. Sie blieben in den Kanälen oder verlassenen Gebäuden der Stadt und ernährten sich von Ratten.

Er sah Owen mit einem kleinen Lächeln an. “Wir behalten sie hier“, beschloss er.

Owen nickte ihm dankbar zu, dann meinte er: “Wir brauchen eine größere Zelle.“

Ianto sah zu Jack. “Ein Level unter den Hochsicherheitszellen sind einige leere Lagerräume“, erklärte er. “Ich könnte sie ausräumen und stabilere Türen installieren.“

Tosh nickte begeistert. “Ich kann sie an das Überwachungssystem anschließen.“

Jack sah seine drei Kollegen stolz an und grinste breit. “Damit wäre das geklärt. Weevil-Babys. Es wird wirklich nie langweilig.“

Kapitel 9
Masterliste